Training

Kreisel-Training: Stramme Waden

redakteur1 am 26.10.2005

Auch die Beine profitieren vom Kreiseltraining, denn es schult die inter- und intramuskuläre Koordination. Das Resultat: Mehr Power, ganz ohne Bodybuilding.

Lange Ausfahrten auf dem Rennrad machen nicht nur „dicke“ Beine. Auch die Oberkörper- und Armmuskulatur ermüdet mit der Zeit. Dann schmerzt der Rücken, der Nacken ist verspannt oder man versteuert sich bei schnellen Abfahrten. Doch Muskelgebirge an Armen und Oberkörper machen nicht gerade schneller, wenn’s bergauf geht. Hier setzt das Kreiseltraining an. Statt die großen Muskelgruppen zu trainieren, kräftigt es die Gelenkmuskulatur an Armen und Wirbelsäule. Und auch die Beine profitieren vom Kreiseltraining, denn es schult die inter- und intramuskuläre Koordination. Das Resultat: Mehr Power, ganz ohne Bodybuilding.

OBERSCHENKEL

Gehen Sie in den Ausfallschritt. Der Abstand Ihrer Beine ist schulterbreit, das vordere Bein steht genau in der Mitte des Kreisels. Ihren Oberkörper halten Sie aufrecht, die Arme sind im Nacken verschränkt, beide Zehenspitzen zeigen leicht nach innen. Beugen Sie nun beide Beine, bis sich das hintere mit dem Kniegelenk auf Kreiselhöhe befindet. Das vordere Bein darf nicht mehr als 90 Grad abgewinkelt werden. Der Oberkörper sollte nicht nach vorne fallen. Wählen Sie Ihre Wiederholungszahl so, dass Sie die Übung ausführen können, ohne mit dem Knie nach innen oder außen auszuweichen. So ist eine symmetrische Belastung des Kniegelenks gewährleistet.

UNTERSCHENKEL

Stellen Sie sich auf zwei hintereinander liegende Kreisel. Strecken Sie Ihre Arme zum Balancieren waagrecht zur Seite. Nun drücken Sie die Kreisel mit den Vorderfüßen vorsichtig nach vorne/unten. Anschließend ziehen Sie Ihre Füße langsam wieder möglichst weit an. Wenn Sie die Übung beherrschen, nutzen Sie den Radius des Kreisels voll aus. Es arbeiten nur die Sprunggelenke. Variante: Neigen Sie Ihre Füße abwechselnd so weit es geht nach außen bzw. nach innen. Auch hier: Nutzen Sie die Radien der Kreisel umso weiter aus, je besser Sie die Übung beherrschen.

(Fotos: Daniel Simon)

redakteur1 am 26.10.2005
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