Indoortraining in virtuellen Welten Indoortraining in virtuellen Welten

Indoortraining auf dem Rennrad: Rollentrainer im Test

Rollentraining: Alle Smarttrainer im großen TOUR-Test

Konstantin Rohé am 04.02.2019

Indoortraining ist längst mehr als das mühsame Überbrücken des Winters. Wir haben 12 Rollentrainer getestet und zeigen, welche Software dem Training Leben einhaucht.

Gemeinsam mit Radfahrern aus der ganzen Welt trainieren und Rennen fahren – und dabei das eigene Wohnzimmer nicht verlassen: Interaktive Rollentrainer und Trainingssoftware mit aufwendig gestalteten 3D-Welten verändern gerade den Radsport. Neu Software, bessere Trainer und ausgefallenes Zubehör machen Indoor-Training immer attraktiver.

Rollentrainer im Test

Wir haben die neuen Rollentrainer der führenden Hersteller getestet. Der Fokus der Rollentrainer-Tests lag dabei auf Interaktivität, also der Frage, wie gut das Zusammenspiel mit gängiger Trainingssoftware funktioniert, und auf realistischem Fahrgefühl. Bis auf zwei Ausnahmen (die freie smarte Rolle Elite Arion Smart B+ und Bkools Smart Pro) haben wir ausschließlich Trainer mit Direktantrieb getestet - in diesem Segment finden nachweislich die größten Innovationen der Hersteller statt - zum mittlerweile auch bezahlbaren Preis. Reduzierte Vorjahresmodell sind teilweise schon ab zirka 500 Euro zu haben. Im High End-Bereich hat sich die 1.000 Euro-Grenze etabliert. Dazu gibt's immer mehr Zubehör, um das Rollefahren realistischer erscheinen zu lassen. Für ambitionierte Rollen-Fahrer haben wir den Ventilator Wahoo Headwind und den Steigungssimulator Wahoo Climb getestet.

Wählen Sie aus den nachfolgend aufgeführten Indoortrainern aus - per Mausklick gelangen Sie direkt zur Einzelansicht mit allen Testergebnissen im Detail:

Software

Detaillierte 3D-Animationen, abwechslungsreiche Strecken, professionelle Trainingsauswertung – Indoortraining bietet jedes Jahr mehr Optionen, weil immer mehr Software-Anbieter neue Konzepte präsentieren. Im Schatten von Branchenkrösus Zwift entwickeln sich weitere virtuelle Trainingsplattformen, auf denen Radfahrer zu jeder Zeit mit oder gegen Konkurrenten aus einem anderen Teil der Welt fahren können. Wir haben die erfolgversprechendsten Software-Angebote über mehrere Wochen getestet und zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten das Wintertraining im eigenen Wohnzimmer mittlerweile bietet. Klicken Sie auf die Hersteller und gelangen Sie direkt zum Testbericht:

Die australische Firma Virtu GO, die von Ex-Profi Michael Rogers geführt wurde, stellte ihren Betrieb nach zwei Jahren Beta-Testphase und nur einer Saison mit Paid-Content Ende November 2019 wieder ein. 


Weitere interessante Software-Optionen stellen unter anderem Veloton und Rouvy dar. Auf Veloton kann der User die Profi-Rennstrecken, von Klassikern wie Paris-Roubaix bis hin zu legendären Tour de France Etappen nachfahren - und gegen ein Peloton computergesteuerte Gegner fahren, basierend auf dem Engine des bekannten Radsport Manager Spiels für PC, PlayStation oder Xbox. Entsprechend ähnlich sit die Grafik. Allein die Lizenzen und damit Teamtrikots und Fahrernamen, fehlen der Plattform noch zu mehr Realismus. Rouvy setzt hingegen auf die Verschmelzung von vurtueller Animation und Real-Life-Videos: Der User findet sich als animierten Avatar auf dem Bildschirm wieder und fährt mit oder gegen real abgefilmte Radfahrer.  

Konstantin Rohé am 04.02.2019
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