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Training

Bike-Fitting

Jens Klötzer am 16.05.2014

Maßarbeit: Ein professionelles Bike-Fitting ist nicht nur was für Profis. Vor allem Hobbysportlern kann eine gute Anpassung des Rades viel bringen. Wir haben das Team TOUR powered by BULLS beim professionellen Fitting im Trainingscamp auf Mallorca beobachtet

Modernste Heimtrainer, zwei Leistungsmess­systeme, individuelle Trainingspläne und alle zwei Jahre ein neues High-End-Rennrad: Was Martin Spiessberger schon für sein Hobby ausge­geben hat, mag er gar nicht beziffern. Auf die Idee, für wenige hundert Euro eine professionelle Sitzpositionsanalyse in Anspruch zu nehmen, kam er aber bisher noch nicht. Seine rund 13.000 Jahreskilometer, darunter viele Wettkämpfe, bewältigt er schließlich auf hohem Niveau und mit wenigen Problemen. Für 2014 hat er sich zum Ziel gesetzt, beim Ötz­taler Radmarathon die Acht-Stunden-Marke zu knacken. Die richtige Rahmengeometrie hat er immer bei einer Probefahrt heraus­gefunden, bei den Einstellungen hat er sich vom Händler beraten lassen oder nahm sie nach Erfahrung und Gefühl selbst vor. Die Sitzposition kontrolliert er außerdem mit ­einer speziellen Smartphone-App. "Hat scho’ passt", lautete die Einschätzung des 40-jährigen Österreichers – bis zu diesem Frühjahr.

Als Mitglied des TOUR-Jedermann-Teams 2014 kam Spiessberger erstmals in den Genuss einer umfassenden, professionellen Betreuung. Team-TOUR-Partner 1Place unterstützte die Mannschaft im Trainingscamp auf Mallorca mit dem vollen Programm: Dazu gehörten ­eine sportmedizinische Untersuchung, ein ­sogenanntes Bike-Fitting und eine Leistungsdiagnose. Darüber hinaus erstellt 1Place-­Mitgründer Mathias Nothegger über die ­ganze Saison dynamische und individuelle Trainingspläne für alle Team-Mitglieder.

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Der Experte passt die Sitzposition von Matin Spiessberger auf der Rolle an, um auch Auffälligkeiten im Trittmuster zu erkennen.

Jeder Sportler kann profitieren

Ob jemand gerade erst mit dem Radsport ­anfängt oder schon erfahrener Rennfahrer ist, spielt für die 1Place-Mitarbeiter zunächst keine Rolle. Schließlich profitiert nach Ansicht des Bike-Fitting-Experten Schartel-Weber ­jeder Sportler davon: "Wettkampforientierte Fahrer können mit einer detaillierten Anpassung bis zu zehn Prozent mehr Leistung ­rausholen – ohne zusätzliches Training. Bei Anfängern kann man vermeiden, dass Schmerzen oder körperliche Schäden überhaupt erst entstehen." Fälle, bei denen alles passe, begegnen ihm selten. Er würde sich wünschen, dass vor allem Einsteiger und ­junge Sportler schon so früh wie möglich kompetente Hilfe in Anspruch nähmen, ­um Langzeitschäden zu vermeiden. "Leider ­kommen die meisten Leute erst, wenn die Schmerzen sie schon längst plagen", sagt Schartel-Weber. Welches Trainingspensum, Leistungsvermögen oder Ziel der Kandidat hat, spielt dagegen für seine Herangehensweise eine große Rolle...

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Jens Klötzer am 16.05.2014