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Indoor-Training: Neue Features von Zwift

Zwift kündigt für 2022 mehr Funktionen für Clubs an

Konstantin Rohé am 22.10.2021

Dass Zwift, die größte Trainingssoftware für Rennradfahrer, regelmäßig Neuerungen vorstellt, ist nichts Neues. Die Pläne für diesen Winter sind aber vor allem für Radvereine und Teams interessant.

Die Erweiterung des Streckenangebots zum Beginn der jeweiligen Winter- (und damit Kern-)Saison gehören bei Zwift, dem zahlenmäßig erfolgreichsten Anbieter im Bereich Trainingssoftware, mittlerweile zum gewohnten Prozedere. Dennoch gebührt den im Oktober 2021 angekündigten Plänen besondere Aufmerksamkeit: Denn neben neuen Strecken im Stadtgebiet Neokyo in der japanischen Themenwelt Yumezi geht Zwift grundlegende Themen an, die die UserInnen schon länger beschäftigten.

Fotostrecke: Das neue Zwift Menü

Ziel Nummer Eins: Die Benutzeroberfläche soll userfreundlicher werden. Heißt im Klartext: Zwift will Option wie Rad- und Bekleidungswechsel, die aktuell nur im Fahrt-Modus möglich sind, bereits im Home-Screen anbieten. Auch die Auswahl von Events soll im Startmenü erfolgen können. Bislang musste man hier auf die Companion App zugreifen. Per Filterfunktion soll die Auswahl ins Zeitbudget passender Rennen, Trainings und Gruppenfahrten dann in wenigen Sekunden möglich sein. Alles logische Verbesserungen, die angesichts der vielen Möglichkeiten der Software und der stetig steigenden Userzahlen längst überfällig sind. 

Das neue Club Feature von Zwift

Ein wirklich großer Schritt könnte die Implementierung von "Zwift Clubs" sein. Mit dem zeitlich noch nicht fixierten Update will die Software Radvereinen, Rennteams und Gruppen gleichgesinnter Radfahrer mehr Spielräume zur Entfaltung geben. Konkret sind das Designen eines eigenen Kits (vorerst mittels Trikot-Vorlagen) und das Branding eigener virtueller Veranstaltungen in den Club-Farben angedacht.

Zwift Club

Screenshots des CLub Features: Links die angedeuteten Customisierungs-Möglichkeiten, in der mittleren Spalte das Dashboard mit Chat und Veranstaltungen, rechts die Eventplanung. 

Ab Januar 2022 soll Zwiftern ab Level 20 die Option offen stehen Zwift Clubs zu gründen und mit diesen auf der Plattform dann eigene Events auszutragen. Zwifts Marketingchef Chris Snook bezeichnete das neue Feature als "nächsten Schritt nach der erfolgreichen Einführung der Meet-Up-Funktion". Von dieser Funktion Freunde zu kleinen virtuellen Ausfahrten einzuladen, machten Zwift-User in den vergangenen Monaten immerhin über 950.000 Mal Gebrauch.

<<Zum Software-Test: Wie gut sind Zwift, Bkool, RGT und Co?>>

Die Zwift Clubs soll im Laufe der Zeit weiter ausgebaut werden, sagte Snook ohne konkrete Pläne Preis zu geben. Allerdings darf man einiges erwarten. Schließlich war die soziale Komponente, sprich die Vernetzung der UserInnen, bislang immer einer der primären Wachstumsgründe der Plattform.

Zwift Neokyo

Knallig bunt: Zwift Neokyo.

Neue große Online-Welt: Neokyo

Wie eingangs erwähnt, erfährt die jüngste Zwift-Welt, die zu den Olympischen Spielen im Sommer 2021 präsentierten "Makuri Islands" eine Ergänzung. Die ländlich geprägten Inseln werden im November 2021 mit einer von neonfarbener Leuchtreklame dominierten Großstadt (die Anlehnung an Tokyo ist nicht nur in der Namensgebung klar ersichtlich) verbunden. Laut Zwift soll diese asiatisch inspirierte Streckenwelt zur größten neben Zwifts "Watopia" aufgebaut werden. Wie lange es wohl dauern wird, bis die Entwickler eine malerische Passstraße hinauf zum von "Makuri Islands" aus am Horizont sichtbaren Mount Fuji animiert haben? Hierzu hält sich das US-Unternehmen noch bedeckt.

Zwift Neokyo

Der Streckenplan von Neokyo. Mit ca 30 Kilometern sind die Strecken zusammengerechnet in etwa so lange wie die von Makuri Island.

Konstantin Rohé am 22.10.2021
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