Probier doch mal: Die Grapefruit

Ernährung Probier doch mal: Die Grapefruit

Unbekannt

 2/1/2006, Lesezeit: 2 Minuten

Im Winter eignen sich Zitrusfrüchte wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts hervorragend, um die Abwehrkräfte zu stärken. Die Grapefruit ist wohl das jüngste Mitglied dieser Familie, sie ist erst seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt und wurde vorher nur als Zierpflanze genutzt.

Im Winter eignen sich Zitrusfrüchte wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts hervorragend, um die Abwehrkräfte zu stärken. Die Grapefruit ist wohl das jüngste Mitglied dieser Familie, sie ist erst seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt und wurde vorher nur als Zierpflanze genutzt. Sie entstand vermutlich aus einer natürlichen Kreuzung zwischen Orange und Pampelmuse.

Ihr Name leitet sich von ihren Früchten ab, die in Trauben am Baum hängen (englisch: grape = Traube). Grundsätzlich werden Grapefruits in zwei Hauptgruppen unterschieden: Die gelben Früchte haben weißes, die rötlichen Früchte roséfarbenes Fruchtfleisch. Neben dem hohen Vitamin-C-Anteil zeichnen sich Grapefruits durch zahlreiche weitere gesunde Inhaltsstoffe aus: antimikrobielle Substanzen wirken gegen Bakterien und Pilze, Pektin senkt den Cholesterinspiegel, der Vitamin-Faktor Naringin fördert die Verdauung, entschlackt und regt den Stoffwechsel an. Daher gelten Grapefruit auch als Diät-Obst schlechthin.

Eine weitere positive, überraschende Eigenschaft wurde erst im vergangenen Jahr entdeckt: Polnische Forscher wiesen nach, dass die Extrakte der Grapefruitsamen die Heilung von Magengeschwüren fördern. Zuvor war Patienten mit Magenproblemen davon abgeraten worden, Zitrusfrüchte zu essen, da diese die Magenschleimhaut reizen könnten.

100 Gramm Grapefruit enthalten:
38 Kilokalorien, 89 g Wasser, 7,7 g Kohlenhydrate, 0,1 g Fett; Vitamine: A,C;
Mineralstoffe: Kalium, Kalzium, Magnesium;
Herkunftsland: Barbados und Jamaika;
Saison: November bis Mai

(Foto: Daniel Simon)