Basso Ulisse Tommasini Sintesi Basso Ulisse Tommasini Sintesi
2016 - Rennräder Neuheiten

Randonneur-Räder von Basso und Tommasini

Manuel Jekel am 29.08.2015

Randonneur-Räder sind nicht gerade die italienischste aller Rennrad-Varianten. Umso mehr fällt es auf, wenn gleich zwei italienische Traditionsmarken Stahlrenner zeigen, die für lange Strecken und Touren mit Gepäck ausgelegt sind.

Basso Ulisse Tommasini Sintesi

Für das Ulisse von Basso greift Firmengründer Alcide Basso höchstpersönlich zum Lötbrenner. Der gemuffte Rahmen besteht aus vergleichsweise voluminösen Rohren von Mannesmann. Der ist zwar schon lange Geschichte. Allerdings hatte sich Basso vor mehr als 20 Jahren mit Rohren des deutschen Herstellers eingedeckt, von denen er nach wie vor einige Sätze auf Lager hat. Dank aufwändiger Sechs-Schichten-Lackierung und einer elektrochemischen Vorbehandlung dürfte Korrosion beim Ulisse auf längere Sicht kein Thema sein. Für eine langstreckentaugliche Sitzposition wurde das Steuerrohr über die obere Muffe hinaus verlängert. Rahmen und Gabel verfügen über Aufnahmen für Cantilever- und Scheibenbremsen. Ein Detail, das beim Fahren mit schwerem Gepäck Vorteile hat, ist der Gabelanschlag, der plötzliches Umkippen des abgestellten Rades erschwert. Das Rahmen-Set des Ulisse kostet 2.150 Euro und ist in sechs Größen von 50 bis 60 Zentimeter erhältlich.

Basso Ulisse Tommasini Sintesi

Noch stärker auf die klassische Linie setzt Tommasini beim Randonée-Modell Sintesi. Schlanke Rohre, reichlich Chrom-Zierrat an Gabel, Hinterbau und Muffen: Der Rahmen könnte auch in den 1980er-Jahren gebaut worden sein. Auf Wunsch liefert Tommasini das Sinesi sogar mit Gewinde-Gabel und klassischem Schaftvorbau. Die Raddurchläufe sind für 28-Millimeter breite Reifen und Schutzbleche ausgelegt, Ösen für Gepäckträger sind vorhanden. Das Rahmen-Set kostet 1.760 Euro.

www.bassobikes.com www.tommasini.it

Manuel Jekel am 29.08.2015
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