Überschuhe Überschuhe
Überschuhe

Überschuhe

Matthias Borchers am 09.12.2004

Kalte Füße? Nein, danke! Damit es nicht so weit kommt, gibt es Überschuhe, die Nässe und Kälte abhalten sollen. 16 Modelle im Test. (TOUR 10/2004)

Radfahren in Herbst und Winter könnte schön sein – wenn nicht die Kälte über Hände und Füße in den Körper kriechen würde. Besonders die Füße kühlen schnell aus, da sie statisch auf dem Pedal verharren und der enge Radschuh mit harter Sohle kaum wärmende Bewegung erlaubt. Also müssen Überschuhe her, die Schuh und Bein bis hoch zur Wade umhüllen. Ihr Job ist klar: Sie sollen vor Kälte und Nässe schützen, leicht an- und auszuziehen sein, gut passen und lange halten. Weder dürfen sie den Einstieg ins Pedal stören noch die Tretbewegung, nicht an der Kurbel streifen und nicht an der Wade kneifen. Ein zusätzlicher Vorteil: Reflexstreifen die die passive Sicherheit erhöhen.

KURZ & KNAPP

Der Test zeigt, dass ein guter Überschuh keine Frage des Preises ist. Auch günstige, gut verarbeitete Modelle erfüllen ihren Zweck. Neopren ist wasserdicht und wärmt besser als Textilmembrane, atmet aber nicht und fördert damit die Neigung zu feuchten Füßen, die dann auskühlen können. Textilmembrane dehnen sich nicht, daher muss der Überschuh exakt passen; zu weite Modelle werfen scheuernde Falten, zu enge drücken an der Wade oder auf dem Rist. Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Qualität der Nähte und Verschlüsse.

Lesen Sie mehr im kostenlosen PDF-Download.

Matthias Borchers am 09.12.2004