Test 2016: Rennrad-Jacke X-Bionic Sperewind Test 2016: Rennrad-Jacke X-Bionic Sperewind

Test 2016: Rennrad-Jacke X-Bionic Sperewind

Mit Strickjacke auf dem Rennrad: X-Bionic im Test

Matthias Borchers am 22.01.2016

In der Winterjacke Spherewind bündelt X-Bionic seine komplexen Strick-Techniken und überrascht mit Tragekomfort.

X-Bionic verspricht eine leichte, winddichte, wärmende Jacke mit besonders guter Thermoregulation plus ver­besserten aerodynamischen Eigenschaften. Letzteres ließ sich nicht verifizieren, aber in Sachen Tragekomfort und Innenklima zählt die Spherewind zu den besten Jacken, die man – für allerdings teures – Geld kaufen kann. Bei zehn Grad Celsius bis um den Gefrierpunkt ist die Jacke in ihrem Element, je nach individu­ellem Kälteempfinden reicht bereits ein Funk­tionsunterhemd für prima Klima. Am Nacken, wo die für X-Bionic typischen Strick-Kanäle den Kragen durchziehen, spürt man den Luftaustausch deutlich. Die Jacke sitzt wie ein Langarmtrikot, flattert und raschelt nicht und ist mit drei Rückentaschen plus Reißverschlussfach und diversen reflektierenden Partien ebenso aufwendig ausgestattet wie sehr gut verarbeitet. Zwei Verbesserungsvorschläge: längere, engere Bündchen und ein Bund-­Tunnelzug für eine formschlüssigere Anpassung.

PLUS sehr angenehmes Klimagefühl
MINUS Ärmelbündchen kurz, vergleichsweise teuer

Preis  289 Euro
Info  www.x-bionic.com
 

Matthias Borchers am 22.01.2016
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