Test 2018: Rennradhose von Everve Test 2018: Rennradhose von Everve

Test 2018: Rennradhose von Everve

Everve Rennradhose im Test

Matthias Borchers am 30.12.2017

Das spannendste Produkt der jungen deutschen Marke everve, die auf der Schwäbischen Alb produziert, ist die kurze Radhose me, für die es sieben ­unterschiedliche und austauschbare Polsterkerne gibt.

Sie befinden sich in stülpbaren, zweilagigen Taschen im Sitzbereich und können nach individuellen Bedürfnissen wie Trainingszustand, Sattelmodell oder Haltung auf dem Renner getauscht werden. Unseren Praxistest starteten wir zu Saisonbeginn mit einem ­dickeren Polster (e9) mit mehr Dämpfung und wechselten nach einigen Wochen auf ein dünneres Polster (e6). Die Testfahrer empfanden den Wechsel durchweg als sehr angenehm, ohne dass der Sitzkomfort ­gelitten hätte; das Wechseln der Polsterkerne geht quasi im Hoseumdrehen. Gelobt wurde der gute Sitz der Hose in Rennradhaltung, ihr hautfreundliches Material und die gute Verarbeitung. Darüber hinaus gibt es die me in den Varianten high und low – mit ­unterschiedlicher Bauchfreiheit. Kundenfreundlich ­sind der Reparaturservice und die Unfallersatzregelung: Ist die Hose nach einem Sturz irreparabel beschädigt, bekommt man auf eine neue Hose 20 Prozent Nachlass.

PLUS   cleverer Tausch der Polsterelemente, gut verarbeitet, toller Service
MINUS   keine Farboptionen

Preis  190 Euro (Polsterkerne jeweils 15 Euro)
Größen  S bis XXL

Info  www.everve.cc


TOUR Titel 10/2017

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Matthias Borchers am 30.12.2017