Rennradhelm MET Strale Rennradhelm MET Strale

Test 2017: Rennradhelm von MET

Rennradhelm MET Strale im Test

Matthias Borchers am 11.07.2017

Mit besonders guten Belüftungseigenschaften wirbt Helm-Hersteller MET für sein neues Einsteigermodell "Strale" – was auf den ersten Blick verblüfft.

Denn die Vorderseite des Helms durchbrechen gerade mal fünf relativ kleine Luftöffnungen. Doch die Italiener machen sich ein physikalisches Funktionsprinzip namens "Venturi-Effekt" zunutze: Dabei wird die vorne einströmende Luft so geleitet, dass am Hinterkopf ein Unterdruck entsteht, der die warme Luft schneller vom Kopf wegleiten soll. Das funktionierte in der Praxis gut, und trotz der relativ geschlossenen Schale kam es nicht zum Hitzestau. Ansonsten ist der in sechs Farben erhältliche Helm sehr gut verarbeitet und lässt sich mit dem höhenverstellbaren Kopfband per Drehverschluss gut anpassen. Hinten jedoch haben die Riemen wenig Führung und verheddern sich leicht im Nackenpolster. Das Gewicht von 270 Gramm bei Größe L geht in Ordnung, optisch wirkt der Helm breiter als der Durchschnitt.

PLUS   sehr gut verarbeitet, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
MINUS   keine Riemenführung am Nackenpolster

Preis  90 Euro  
Größe  52–58, 59–62  
Varianten  6 Farben
Info  www.hartje.de  

TOUR Titel 5/2017

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Matthias Borchers am 11.07.2017