Test 2016: Rollentrainer Smart Pro von Bkool Test 2016: Rollentrainer Smart Pro von Bkool

Test 2016: Rollentrainer Smart Pro von Bkool

Virtuelle Rennen: Rollentrainer Bkool Smart Pro im Test

Matthias Borchers am 29.07.2016

Virtuell Rennen fahren: Mit dem Rollentrainer Smart Pro inklusive Unterhaltungsprogramm von Bkool ist das möglich.

Der Smart Pro von Bkool ist ein Rollentrainer, dessen umfangreiches Elektronik-Paket Unterhaltung und Abwechslung ins Training bringen will. Das Gerät selbst besteht aus zwei Teilen und ist dadurch ebenso klein verstaubar wie schnell und standfest aufgebaut. Zum Lieferumfang gehört neben einer Vorderradstütze, dem Schnellspanner für die Hinterradaufnahme sowie dem passenden Netzstecker vor allem ein ANT+-USB-Stick, der die Verbindung von Rollentrainer und Computer herstellt. Aufbau und Inbetriebnahme sind sehr simpel, die Trainingssoftware ist kostenlos und für Windows ebenso wie für Mac erhältlich. Passende Apps für ­Tablet-Computer gibt es für iOS und Android in den jeweiligen Stores. Den vollen Funk­tions­umfang bietet der Premiumzugang, der 30 Tage kostenfrei getestet werden kann; die Verlängerung kostet derzeit zehn Euro bei monatlicher Abrechnung oder acht Euro im Abonnement für ein Jahr.

Die Software findet und erkennt den Rollentrainer schnell, dann kann das Training beginnen. Wer will, kann sich bei bestehender Online-Verbindung gleich einer der aktuell laufenden Sessions für ein virtuelles Training oder Rennen anschließen. Neben derzeit mehr als 1.200 Videos verschiedener Strecken und Profisport-Rennen sowie unzähligen animierten Strecken in der 3D-Welt gibt es auch die Möglichkeit, im Velodrom animierte Einzel- und Mannschaftswettkämpfe auf der Radrennbahn zu absolvieren. Jeder Nutzer kann auch selbst sowohl Video- als auch 3D-Strecken erstellen und mit anderen Radlern im Online-Orbit teilen.

Test 2016: Rollentrainer Smart Pro von Bkool

Test 2016: Rollentrainer Smart Pro von Bkool

Das Tretgefühl auf der Rolle ist durchweg gut, der dem virtuellen Terrain angepasste Widerstand fühlt sich realistisch an – benötigt aber stets eine stabile Internetverbindung. Ist die nicht gegeben, kann es passieren, dass man seinen im virtuellen Rennen mühsam erkämpften Platz auf einen Schlag verliert. Den Trainingseffekt hat man dann zwar in den Beinen, aber die Motiva­tion ist im Eimer. Trotzdem: Die Möglichkeit, andere Nutzer im Wettkampf herauszufordern, motiviert – und ermöglicht intensive Trainingseinheiten statt monotonem Peda­lieren. Die Lautstärke des Bkool hängt stark vom simulierten Terrain ab. An einem steilen Anstieg ist der Trainer angenehm leise, in einer schnellen Abfahrt kann es schon mal lästig laut werden. Die Anzeige der wichtigsten ­Daten während des Trainings ist übersichtlich; nach der Einheit werden sie in den persönlichen Bereich des Nutzers auf der Web­site von Bkool hochgeladen. Auch ein direkter Upload zu Strava lässt sich aktivieren.

PLUS ermöglicht abwechslungsreiches Training, große Strecken­auswahl, relativ klein verstaubar, standfest
MINUS ohne Internetverbindung ist keinWiderstand einstellbar 

Preis  597 Euro (inkl. Premiumzugang für ein Jahr)

Info  www.bkool.com

TOUR Titel 2/2016

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Matthias Borchers am 29.07.2016
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