Pantera GPS-Radcomputer von Falk Pantera GPS-Radcomputer von Falk
Radcomputer

Einzeltest: Pantera GPS-Radcomputer von Falk

Matthias Borchers am 07.10.2013

GPS- und Rad-Computer zur Navigation und Trainingsteuerung werden bei Radlern immer beliebter. Ein Gerät, das beide Eigenschaften kombiniert, ist der neue Pantera 32+ von Falk.

Das handtellergroße, 135 Gramm leichte Gerät hat lediglich eine An-/Aus- sowie eine Start-/Stop-Taste, ansonsten lassen sich alle Funktionen über den 6 x 4,5 Zentimeter großen Touchscreen anwählen. Dank ANT+ Funkstandard lässt sich der Computer mit einem Powermeter zur Leistungsmessung koppeln. Mit der kostenlosen Falk-Software "Navi-Manager" kann man das Gerät komfortabel einrichten, Routen planen oder aufspielen, und die eigene Trainingshistorie dokumentieren.

In der Praxis gefallen die einfache Menüführung und die intuitive Handhabung der häufig benutzten Basisfunktionen. Mit einem Wisch über den berührungsempfindlichen Monitor kann man beispielsweise zwischen der Radcomputer- und der Navigationsansicht wechseln. In fremden Gefilden kann man sich über die Funk tion "Tourplaner", nach Voreinstellung von Streckenlänge und Höhenprofil, verschiedene Routen vorschlagen lassen und nachfahren. Insgesamt sind Straßenkarten von 18 europäischen Ländern vorinstalliert sowie 3.700 Passhöhen auf der Datenbasis von quaeldich.de.

Praktisch ist das Ladegerät für die Steckdose, wenn kein Gerät verfügbar ist, von dem man per USB-Kabel Ladestrom absaugen kann. Ein Nachteil berührungsempflindlicher Displays ist die schlechte Ablesbarkeit bei Sonnenschein, die wir auch dem Pantera attestieren müssen. Steht die Sonne hoch, sieht man fast nichts mehr auf dem Touchscreen, selbst bei maximal hell eingestellter Hintergrundbeleuchtung. Auf holperigen Straßen oder im Gelände lassen sich die etwas kleinen Icons auf dem Display nicht mehr zielsicher antippen.

Der Verschluss des mit gelieferten Brustgurts ist verbesserungs fähig, er kneift etwas. Etwas ausdauernder könnte der Akku sein, er liefert für rund sieben Stunden Strom, das ist für ausgedehnte Tagestouren knapp bemessen.

PLUS übersichtliche Menüführung; großer Funktionsumfang; detailliertes, vorinstalliertes Kartenmaterial für Rennradler
MINUS Display bei hohem Sonnenstand nicht ablesbar; Icons relativ klein; Verschluss des Brustgurts zwickt

Preis 430 Euro (inklusive Brustgurt, Trittfrequenz-, Geschwindigkeitssensor, Ladegerät)

Bezug/Info www.falk-outdoor.de

Matthias Borchers am 07.10.2013