Notrufuhr von Limmex Notrufuhr von Limmex
Radcomputer

Einzeltest: Notrufuhr von Limmex

Matthias Borchers am 24.11.2014

Das Smartphone ist heutzutage zwar ständiger Begleiter der meisten Rennradler, aber im Notfall steckt es womöglich unerreichbar in der Trikottasche oder im Rucksack. Die Notruf-Uhren von Limmex sollen zuverlässig schnelle Helfer sein.

Hier reicht ein Druck auf die Krone, und schon wählt die Uhr je nach gewähltem ­Abo entweder festgelegte Nummern von Familie oder Freunden oder eine internationale Notrufzentrale. ­Dank eingebauter Sprechfunktion ist sogar Kommunikation wie mit dem Telefon möglich. Die Uhr ist 55 Gramm schwer, das Gehäuse mit 15 Millimetern relativ hoch, das Zifferblatt misst 31 Millimeter im Durchmesser. Die Uhr enthält zwei getrennte Stromquellen für Uhrwerk und Funkeinheit, Letztere wird über USB-Buchse geladen, der Akku soll mehrere Monate halten. Über den Ladestand informiert eine ins Zifferblatt integrierte LED. Zum Preis von 449 Euro für das Modell Liberty 02 (Foto) kommen noch die Kosten für das Service-Abo. Die ­Op­tion "Family" kostet jährlich 149 Euro, "Security ­Europe" für zwölf Monate 199 Euro. So sinnvoll das ­System ist und ­so vielfältig es zugleich bei vielen anderen Sport­arten einsetzbar ist, so ­praxisfern ist die ­Abo-Politik, weil man mindestens zwölf ­Monate zahlen muss. Kundenfreundlicher wären ­einzeln buchbare Monate oder variable  Zeiträume, beispielsweise für Reisen im Ausland.

PLUS  leicht zu bedienen; unauffälliger Begleiter
MINUS wenig praxisgerechte Abo-Politik

Preis  449 Euro (Uhr), 149/199 Euro (für die Tarife Family Deutschland/Security Europe)

Bezug/Info  www.limmex.com  
 

Matthias Borchers am 24.11.2014