Cat 15 Outdoor-Smartphone Cat 15 Outdoor-Smartphone
Radcomputer

Einzeltest: Cat 15 Outdoor-Smartphone

Matthias Borchers am 10.12.2013

Auch wenn der Name maximale Robustheit verspricht – mit den gleichnamigen Baggern oder Muldenkippern des amerika­nischen Herstellers Caterpillar hält das Outdoor-Smartphone CAT 15 doch nicht mit.

Aber das Android-Gerät im spritzwasser- und staubgeschützten Kunststoffgehäuse (Schutzklasse IP 67) mit aluminiumverstärkten ­Flanken ist äußerst robust und benötigt weder in der Trikot­tasche noch am Lenker montiert eine extra Schutzhülle. Es wiegt 170 Gramm und damit etwa die Hälfte mehr als vergleichbare Smartphones mit 4 Zoll-Display; es ist fast genauso lang wie ein iPhone 5, rund einen Zentimeter breiter und doppelt so dick (126 x 70 x 15 Millimeter), passt ­also problemlos in jede Trikot­tasche. Eine Besonder­heit des 325 Euro teuren All­wetter-Geräts ist, dass man zwei SIM-Karten parallel betreiben kann und das Umschalten sehr einfach ist. 

Lobenswert auch die Akkulaufzeit; Das Gerät zeichnet mittels entsprechender Apps wie Strava Trainingsfahrten bis zu acht Stunden auf, inklusive der Werte der per Bluetooth angedockten Herz- oder Trittfrequenzmesser. Der interne Speicher von vier Gigabyte ist jedoch ­etwas klein, weshalb die Anzahl speicherbarer Apps begrenzt ist. Auslagern auf eine optional einsetzbare SD-Karte geht nicht. Die integrierte Fünf-Megapixel-Kamera macht ordentliche Bilder, muss jedoch ohne zuschaltbares Fotolicht auskommen. Zudem bildet sich zwischen Abdeckung und Linse Kondenswasser, wenn man das Gerät beim Training in der ­Trikottasche stecken hat. Das lässt sich zwar wieder trocknen, verhindert aber unter Umständen spontane Schnappschüsse.

PLUS robust; wasserdicht bis 1,5 m; staubdicht; zwei SIM-Kartenfächer; starker Akku; Preis
MINUS kleiner interner Speicher; kein Fotolicht

Bezug/Info  www.catphones.com  

Preis  325 Euro (ohne Vertrag)

Matthias Borchers am 10.12.2013