Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620
Radcomputer

Ausprobiert: Garmin Forerunner 620

Stefanie Weinberger am 09.04.2014

Eher Smartwatch als Pulsuhr ist der neue Forerunner 620 von Garmin, Nachfolger des Forerunner 610. Dieser Trainingsbegleiter ist eher aufs Laufen ausgerichtet, kann aber dank GPS-Funktion auch als Radcomputer dienen.

Im Gebrauch gefällt die relativ logische, an vielen Stellen vereinfachte und "mitdenkende" Bedienung: So bietet die Uhr an, die Daten zu speichern, nachdem man die Stopp-Taste gedrückt hat. Ist der WLAN-Zugriff einmal per Computer installiert, sendet die Uhr die Trainings­daten automatisch an die Auswertungs-Plattform Garmin Connect, sobald man ins heimische Funknetzwerk ­gelangt. Hervorzuheben ist die nach Herstellerangaben fast an Laborniveau heranreichende Berechnung der ­maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max). Sie erlaubt Rückschlüsse auf den Fitnesszustand – auch im Vergleich zur eigenen Altersgruppe – und konnte bisher nur per ­Spiroergometrie festgestellt werden. Über einen Beschleunigungssensor und die Auswertung diverser ­Daten analysiert das Gerät sogar Laufstil und -dynamik. Übertriebenen Ehrgeiz zügelt die Anzeige der empfohlenen Erholungszeit. So kommen eine Menge Werte und Funktionen zusammen, die trotz Hilfestellungen erst einmal interpretiert werden wollen – und bezahlt. Wem GPS- und klassische Pulsuhrfunktionen reichen, für den ist auch der ­einfachere neue Forerunner 220 eine Option.

PLUS trainingswissenschaft­liche Analysewerte
MINUS Display nicht optimal abzulesen (Kontrast/Helligkeit)

Preise 
Forerunner 620  449 Euro
Forerunner 220  299 Euro
(jeweils mit Herzfrequenz-Brustgurt)

Bezug/Info www.garmin.com

Stefanie Weinberger am 09.04.2014