Berauschend: Die Serpentinen am Nordost-Anstieg zum Klausenpass liegen dicht an dicht übereinander, der Blick reicht über den Talgrund auf steile Felsen Berauschend: Die Serpentinen am Nordost-Anstieg zum Klausenpass liegen dicht an dicht übereinander, der Blick reicht über den Talgrund auf steile Felsen
Schweiz

Pass-Steckbrief: Schweiz: Klausenpass

Matthias Rotter am 30.06.2008

Der Klausenpass, der in der Innerschweiz die Kantone Glarus und Uri verbindet, führt Radfahrer durch eine Bilderbuch- Landschaft sattgrüner Almwiesen und mächtiger Felswände.

Der Klausenpass, der in der Innerschweiz die Kantone Glarus und Uri verbindet, führt Radfahrer durch eine Bilderbuch- Landschaft sattgrüner Almwiesen und mächtiger Felswände. Besonders beeindruckend gelingt der Natur dieses Schauspiel auf der Nordostrampe, wo sich nach den ersten steilen Serpentinen der Kessel des Urnerbodens öffnet – ein fast acht Kilometer langer Talboden und die größte Alp des Landes, auf der fast tausend Stück Großvieh weiden. Senkrechte Felsmauern flankieren das Trogtal, am Jegerstöck zur Rechten liegen die Gesteinsschichten wie Pfannkuchen übereinander. Schnurgerade nähert man sich dem Talschluss, einer Barriere ohne Ausweg. Scheinbar – denn dort haben die Straßenbauer ihre ganze Kunst angewandt und Serpentinen derart eng übereinander geschichtet, dass sie das Herz jedes Pässefans höher schlagen lassen.

Kurve für Kurve wird das Panorama imposanter. Auf der Passhöhe weist das Schild mit 1.952 Metern eine um vier Meter höhere Meereshöhe aus als die offizielle Landeskarte.

Im gratis PDF-Download finden Sie die Anfahrt West- und Nordrampe.

Matthias Rotter am 30.06.2008