© Jörg Wenzel
In Navarras fruchtbarer Mitte wachsen, geschützt vor kalten Nordwinden, Wein und Getreide.

Navarra

Seit seinen fünf Tour-de-France-Siegen gilt Miguel Induráin als Spaniens größter Rennradfahrer. Dass er nie aus seiner Heimat Navarra im Norden des Landes wegzog, liegt auch daran, dass er sie als wunderschönes und vielseitiges Radrevier liebt.

"Miguel hat einfach zu viel um die Ohren!“ Induráins Agent duldet keinen Widerspruch. Das Treffen mit dem Ex-Champion soll nicht klappen. Wäre ja auch zu schön gewesen, nach Pamplona kommen, damit Induráin höchstpersönlich mit Tipps zum Radfahren in seiner Heimat herausrückt. Letzter Versuch, ohne den Dienstweg. Direkt angefragt, willigt Miguel Induráin doch zu einem Treffen ein, bei ihm, am Stadtrand Pamplonas. Eigentlich will er nur über alte Rennen und Räder plaudern, aber beim Stichwort „Pyrenäen“ taut er auf und erzählt, dass er dort noch immer jede Woche Rad fahre und sich sogar eine Rundtour durch Navarra ­ausgedacht habe, deren Herzstück durch die Berge im Osten und Norden seiner Heimat führt. Und dass man auf dieser mehrtägigen ­Runde selbst jetzt im spanischen Frühsommer die Schönwetter-Klischees ruhig einpacken könne, gehört zu Induráins Kommentaren, die er mit einem süffisanten Lächeln begleitet. 

Den gesamten Artikel über Navarra und die GPS-Daten zu diesen Touren finden Sie unten als PDF-Download:
• Tour 1: Felder, Geier, Käse (94 Kilometer, 1.560 Höhenmeter, max. acht Prozent Steigung)
• Tour 2: Pyrenäen-Urwald (87 Kilometer, 1.430 Höhenmeter, max. neun Prozent Steigung)
• Tour 3: Navarras Radmekka (95 Kilometer, 1.740 Höhenmeter, max. zehn Prozent Steigung)
• Tour 4: Hoch hinaus (87 Kilometer, 1.420 Höhenmeter, max. zwölf Prozent Steigung)
• Tour 5: Grand Prix Induráin (62 Kilometer, 1.090 Höhenmeter, max. zwölf Prozent Steigung)

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Text: Martin Roos
31.05.2012

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