Wo sich Tirol und Allgäu treffen, liegt hoch in den Bergen auf Tiroler Seite das Tannheimer Tal. Ein perfekter Standort für Touren, die Hochgebirge und Voralpenland mischen.
In Deutschlands Südosten liegt der Chiemgau. In der offenen Landschaft haben Radler die Wahl: Südlich vom Chiemsee geht es in die Berge, nördlich wellt sich leicht das Alpenvorland.
Mischwald, Märchenschlösser und Fachwerkdörfchen: Der Harz ist ein Bilderbuch-Mittelgebirge mit feinen Straßen. Auf seinen höchsten Berg, den Brocken, führt aber einzig eine Rüttelpiste aus DDR-Zeiten.
Die Straße über den Flüelapass verbindet seit 1866 Davos mit Susch, also das Prättigau mit dem Unterengadin. Der nach Nufenen und Furka dritthöchste Pass der Tour de Suisse.
Die Schwäbische Alb erhob sich vor Jahrmillionen aus dem Jurameer. Wo einst der Ozean ans Steilufer schwappte, finden Rennradler heute einen herrlichen Klettergarten.
Malerische Dörfer, einsames Hinterland, steile Weinberge, durch die sich der Rio Douro schlängelt: Im Norden Portugals liegt eines der schönsten Weinbaugebiete Europas. Dass hier auch Radler ihr Paradies finden, hat sich noch wenig herumgesprochen.
Man nehme etwas Côte d’Azur, ein bisschen Peloponnes, einen Hauch Capri, ein kleines Stück Ligurien, wahlweise eine Prise Schwarzwald oder Thüringer Wald: Fertig ist der Gargano im Süden Italiens.
Wilde Schluchten, Burgen, mittelalterliche Städte, der Canal du Midi, die pralle Wurst im Cassoulet: Frankreichs Süden steckt voller Überraschungen. Und er macht Lust aufs Vélofahren.
Der Drang der Triathleten nach Lanzarote ist verständlich: Auf der nördlichsten Kanareninsel können sie Anfang Mai den Ironman-Startplatz für Hawaii ergattern und schon im Hochwinter eifrig trainieren. Dass die bizarre Vulkaninsel auch das beste Rennrad-Ziel des Archipels sein dürfte, hat sich noch nicht herumgesprochen.
Die spanische Ostküste gilt als probates Mittel gegen Fernweh. Wirkt die Therapie aus Strand und Sonne auch auf Radfahrer? TOUR testet zwischen Alicante und Barcelona 650 Kilometer, viele davon auf Promenaden, und bestätigt die Wirksamkeit – allerdings mit mancher Nebenwirkung.
50 Kilometer hinter der Ostsee schwingt sich der Wald Nordpolens höchsten Hügeln entgegen. Für die Bewohner von Danzig ist die ”Kaschubische Schweiz” ruhiges Hinterland. Für ausländische Rennradler ist sie Neuland.
Der zweithöchste asphaltierte Übergang der Alpen – nur der Col d’Iseran in Frankreich überragt das Stilfser Joch um 13 Meter – ist ein heißer Titelanwärter auf die Krone der Passstraßen.
Südwestlich von Bonn schlängelt sich die Ahr fast 90 Kilometer durch ihr Tal – vorbei an steilen Weinbergen, schroffen Felsgraten und hoch aufsteigenden Wäldern. Für Rennfahrer aus der Region ist das ein beliebtes Trainingsrevier.