© Martin Kirchner
Auf Augenhöhe mit der Etruskerstadt Pitigliano, die auf einem Tuffsteinfelsen thront.

Südliche Toskana

Etruskerstädte zum Zunge schnalzen, Thermalquellen, die nicht mal Eintritt kosten – im Süden der Toskana werden Radler mehr abgelenkt, als ihnen beim Ritt über die Vulkanberge lieb sein kann.

Die Toskana in Mittelitalien ist eine der bekanntesten Kulturlandschaften Europas. Ihr Süden grenzt an die Provinzen Latium und Umbrien. Die sanften, mit Olivenbäumen und Pinien bestandenen Hügel sind auch für die Südtoskana charakteristisch, ebenso Olivenhaine, Äcker und Weinberge. Immer geht es auf und ab, höchstens auf dem Weg zum Meer durch das ehemalige Sumpfgebiet der Maremma laden ein paar flachere Abschnitte zum Tempobolzen ein. Wer die schönen Etruskerstädtchen besuchen will, muss immer bergauf, weil sie hoch oben auf Tuffsteinfelsen thronen. Die Straßen sind größtenteils in gutem Zustand und außerhalb der heißen Sommermonate auch wenig befahren.

Den gesamten Artikel und diese GPS-Daten finden Sie unten als Downloads:

• Tour 1: Meersehen
123 Kilometer, 1.250 Höhenmeter, max. zehn Prozent Steigung
• Tour 2: Etruskerwege
125 Kilometer, 2.210 Höhenmeter, max. 13 Prozent Steigung
• Tour 3: Lago-Luft
86 Kilometer, 1.130 Höhenmeter, max. neun Prozent Steigung
• Tour 4: Durchs wilde Tibertal ins einsame Umbrien
105 Kilometer, 1.600 Höhenmeter, max. zehn Prozent Steigung

Die Etrusker gruben eindrucksvolle Hohlwege in den weichen Tuffstein.
Die Etrusker gruben eindrucksvolle Hohlwege in den weichen Tuffstein.
© Martin Kirchner

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Text: Christiane Bertelsmann
16.10.2011

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