Frankreich: Col de Peyresourde Frankreich: Col de Peyresourde

Pyrenäen-Klassiker: Der Col de Peyresourde

Col de Peyresourde: Der erste Pass der Tour de France

Matthias Rotter am 27.10.2014

Dem Col de Peyresourde (1.569 m) kommt eine ganz besondere Ehre zu: Der Übergang zwischen Pique- und Neste-Tal war der erste Hochgebirgspass, der bei der Tour de France überquert werden musste – bei ihrer achten Austragung im Jahr 1910. Bis heute stehen 63 Passagen zu Buche.

Mit rund 900 Höhenmetern auf beiden Seiten ist der eher unscheinbare Peyresourde selbst für Pass-Novizen eine lösbare Kletter-Aufgabe, zumal seine Rampen nicht allzu steil in den Himmel schießen. Die Westseite erlaubt dem Radler sogar, sich lange warmzufahren: mit im Durchschnitt nur drei Prozent führen die ersten zehn Kilometer sehr moderat bergauf. Auf der Ostseite des Peyresourde geht es ohne Umschweife zur Sache. Zwei Rampen mit jeweils zehn Prozent Steigung sind jedoch überschaubare Prüfungen. Im landschaftlichen Charakter ähneln sich beide Seiten stark. Auf der ersten Hälfte der Anstiege sind die Straßen breit ausgebaut, weil sie zu Skigebieten führen. Weiter oben erreicht man offene Hochtäler, an deren Hängen verstreut mehrere Ortschaften liegen.

Den gesamten Pass-Steckbrief finden Sie unten als PDF-Download.

Frankreich: Col de Peyresourde - Höhenprofil

Der Col de Peyresourde eignet sich auch für Anfänger auf Pass-Straßen und ist von seiner West- und Ostseite befahrbar.

Matthias Rotter am 27.10.2014