© Andrew Smallmann
Die Berge in Schottland sind gefürchtet unter britischen Radsportlern. Doch auch Mittelengland hat es in sich.

End to end: Großbritannien bis Schottland

Nicht nur für britische Radsportler ist diese Strecke eine Legende: einmal längs durch Großbritannien, vom äußersten Südwesten in Land’s End zum nordöstlichsten Punkt Schottlands, nach John O’Groats. Die ehemalige englische Rennfahrerin Hannah Bussey hat sich für TOUR auf den 1.000 Meilen langen Weg gemacht.

Um es gleich vorwegzunehmen: Wenn ich in meinem Leben bisher eines nicht war, dann eine Reiseradlerin. Ich war immer eine Vollblut-Rennfahrerin, habe nationale und internationale Rennen bestritten. Dass ausgerechnet ich mich auf eine Radreise von einem Ende Großbritanniens zum anderen begebe, lässt sich vor allem mit zwei Dingen erklären: einem bösen Sturz mit Beckenbruch, den ich 2009 bei der Tour of Chong Min Island in China hatte und der mich meine Radsportkarriere kostete. Und mit britischer Tradition. Wir Briten pflegen ja unsere Traditionen.

Eine davon heißt „End to End“ und beschreibt die kürzeste Strecke zwischen Land’s End, dem südwestlichsten Punkt unserer Hauptinsel, und John O’Groats, dem nordöstlichsten Punkt. Dazwischen liegen 838 Meilen Straße – also 1.349 Kilometer. Als mein Radkumpel Andy Smallman mir vorschlug, diese legendäre Strecke mit ihm gemeinsam auf dem Rad zurückzulegen, war ich sofort begeistert. Und ich war es sogar noch, als er auf die Idee kam, eine Route zu wählen, die 1.000 Meilen (1.609 Kilometer) lang ist.

Die spannende Reisestory finden Sie unten als PDF-Download.

Twitter
Text: Hannah Bussey
02.08.2012

Download

Das könnte Sie auch interessieren

  • Fjord-Norwegen
    Reise zu den Fjorden Norwegens in TOUR 6/2015 – mit GPS-Daten

    Im Westen Norwegens, wo im milden Golfstrom-Klima sogar Äpfel und Birnen wachsen, schufen eiszeitliche Gletscher und das Meer eine grandiose, zerklüftete Landschaft aus Fels, Eis und Wasser – eine dramatische Kulisse zum RNorwegens Westküste zählt mit ihren vielen Fjorden zu den beein­druckend­sten Naturlandschaften. ­Unser Tourengebiet liegt in der Provinz Hordaland südlich von ­Bergen. Dort reicht der Hardanger­fjord, der wegen seiner zahlreichen Nebenarme auch als „König der Fjorde“ bezeichnet wird, knapp 180 Kilometer weit ins Landesinnere; er ist damit nach dem Sognefjord der zweitlängste Fjord Norwegens. In dieser Region erhebt sich auch Norwegens drittgrößter Gletscher, der Folgefonna. Östlich davon ­liegt mit bis zu 1.700 Meter hohen Gipfeln der Hardangervidda, die größte Hochebene Europas. ­Die Stadt Bergen mit gut 270.000 Einwohnern ist beschaulich und traditionell, hip und weltoffen ­zugleich. Die alte Hansestadt ist nicht nur das wirtschaftliche Zentrum der Region, sondern auch kulturelles Herz des Landes und auf jeden Fall einen Besuch wert. ennradfahren

    mehr

  • Irland
    Reise in Irlands Norden in TOUR 4/2015, mit GPS-Daten

    Wer in Irlands Norden reist, sollte Wind und Regen lieben ... wobei auf einen Schauer meist mehrmals täglich die Sonne folgt und die oft menschenleere, archaische Landschaft mit ihrem milden Licht verzaubert

    mehr

  • Slowenien, Bled
    Slowenien

    Das kleine Alpenland Slowenien ist zur Hälfte von Wald bedeckt und wächst fast drei Kilometer in die Höhe. Es scheint, als sei das ein perfektes Biotop für Athleten: Rund um das Städtchen Bled und seinen See tummeln sich auffällig viele Outdoorsportler – und nicht zuletzt kletterfreudige Rennradler.

    mehr

  • Nordportugal
    Portugal: Serra da Estrela

    Nirgends auf dem portugiesischen Festland kommt man den Sternen näher als im gleichnamigen Gebirge, der Serra da Estrela. Die Fahrt zum 1.993 Meter hohen Torre ist ein hartes Stück Arbeit und ein großartiges Naturerlebnis

    mehr

  • Lofoten
    Norwegen: Lofoten

    Nördlich des Polarkreises geht Ende Juni die Sonne nicht unter. Sie scheint rund um die Uhr auf die steilen Berge der Lofoten-Inseln, die aussehen, als wären die Alpen aus dem Wasser aufgetaucht. Rennradler müssen aber auf den flachen Küstenstraßen nur wenige Höhenmeter bewältigen

    mehr

Schlagwörter

GroßbritannienSchottlandHannah Busseyend to end

Artikel empfehlen |  Artikel drucken