Berlin mit dem Crossrad Berlin mit dem Crossrad
Deutschland

Per Crossrad um Berlin

Patrick Kunkel am 28.08.2013

Rund um Berlin schlängelt sich auf rund 450 Kilometern der „66-Seen-Weg“ von Gewässer zu Gewässer. Die Strecke über Waldpfade, Schleichwege und kaum Asphalt führt mitten hinein in eine erstaunlich üppige Natur. Zwei Dinge braucht es dafür: Crossrad und Badehose.

Früh am Morgen sind wir in Dallgow-Döberitz gestartet, am westlichen Stadtrand von Berlin, um in einem großen Bogen die Hauptstadt in fünf Tagen auf dem "66-Seen-Rundweg" zu umrunden. Der knapp 450 Kilometer lange Fernwanderweg führt über schmale Pfade und Waldwege und rollt nur selten auf Asphalt. Es soll "zu den Naturschönheiten rund um Berlin" gehen, verspricht der Wanderführer. Unser Reiseplan ist schlicht: Wir wollen von See zu See fahren – Berlin und Brandenburg zählen davon mehr als 3.000 – und wenn es unterwegs zu heiß ist: rein in die Fluten! Das Gepäck reist per Veranstalter voraus, denn ohne Rucksack bringen die flinken Querfeldeinrennräder mit den Stollenreifen noch mehr Spaß. Auf die Federung eines Mountainbikes können wir verzichten: "Der Waldboden rund um Berlin ist der beste in Deutschland. Dämpfend, federnd und auch nach Regen noch gut zu fahren", hatte uns zuvor Mike Kluge, mehrfacher Crossweltmeister und gebürtiger Berliner, vorgeschwärmt. Berlin habe das beste Crossterrain im ganzen Land.

Den gesamten Artikel und die GPS-Daten zu diesen Touren finden Sie unten als Download:
• Tag 1: Neue Head Bitte  (
81 Kilometer, 160 Höhenmeter, max. 4 Prozent Steigung)
• Tag 2: Trails, Trails, Trails (97 Kilometer, 470 Höhenmeter, max. 9 Prozent Steigung)
• Tag 3: Erst am Wasser und dann Berge! (81 Kilometer, 380 Höhenmeter, max. 9 Prozent Steigung)
• Tag 4: Märkisches Sandmeer (79 Kilometer, 270 Höhenmeter, max. 5 Prozent Steigung)
• Tag 5: Durch den Fläming nach Potsdam (105 Kilometer, 470 Höhenmeter, max. 16 Prozent Steigung)

Berlin mit dem Crossrad

Abkühlen nach heißem Ritt – in einem der mehr als 3.000 Seen in Berlin und Brandenburg.

Patrick Kunkel am 28.08.2013