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Fränkische Schweiz

Christiane Bertelsmann am 18.09.2013

Burgen, Höhlen, Felsen – die Hügel und Berge der Fränkischen Schweiz stecken voller Schönheiten. Sie sind verknüpft in einem Netz steiler, kurvenreicher Sträßchen

Hoch und runter, Rechtskurve, Linkskurve, alles in kürzester Abfolge. Fehlt nur noch ein Looping. Für den müsste man etwas weiter fahren, in den Freizeitpark Fränkisches Wunderland in Plech. Rennradlern reicht aber vollkommen, was die Straßen der Region an Wundern zu bieten haben. "Bei uns ist es nirgends flach", erklärt Klaus Ponner, Vorstand im RSV Forchheim. Ponner wohnt in Heroldsbach, am Westrand der Fränkischen Schweiz, und kann sich entscheiden, ob er seine Trainingsrunde nach Süden und Westen legt, also in Richtung Ansbach, ­Rothenburg, Nürnberg, oder ob er’s noch steiler will. Dann fährt er nach Osten, in die Fränkische, wie man kurz sagt. "Die ist schon sehr knackig", gibt Ponner zu. Wer das mag, muss mitten hinein in die an Felsen reiche ­Region im Städtedreieck Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Dort liegt der Wallfahrtsort Gößweinstein, ein schöner Ausgangsort für Radtouren. 

Diese Touren und die GPS-Daten finden Sie unten zum Downloaden:

• Tour 1 (106  Kilometer, 1.900  Höhenmeter) : Eine Runde zu Felsen, Burgen und romantischen Dörfern. Die Kräfte sollte man sich gut einteilen, das steile Ende kommt zum Schluss.

• Tour 2 (108  Kilometer, 1.260  Höhenmeter): Harmloser als Tour 1, aber dennoch anspruchsvolle Runde durchs Wiesenttal. Auch diese Tour führt vorbei und hinauf zu einigen Burgen. Bier-Liebhaber können eine Pause in Aufseß einplanen, dem Ort mit der angeblich weltweit höchsten Brauereidichte pro Einwohner.

Christiane Bertelsmann am 18.09.2013