Hahntennjoch Hahntennjoch

Die schönsten Anstiege der Alpen: Hahntennjoch

Hahntennjoch: Steile Rampen und Natur pur

Matthias Rotter am 20.03.2014

Erik Zabel hat das Hahntennjoch (1.894 m) sicher in guter Erinnerung: 2006 überquerte er auf der 6. Etappe der Deutschland-Tour zusammen mit Sebastian Lang die Passhöhe als Erster, mit mehr als acht Minuten ­Vorsprung vor dem Hauptfeld.

Sonst mach­ten die Profis einen Bogen um den Pass, der das Tiroler Lechtal mit dem oberen Inntal verbindet – das Hahntennjoch stand noch nie im Programm der Österreich-Rundfahrt. ­ Zu Unrecht, denn die steile Passstraße, die erst 1969 eröffnet wurde, führt durch eine der wenigen, kaum berührten Naturlandschaften der Alpen. Nur für die Jedermänner der TOUR-Transalp war die Westseite schon oft der Scharfrichter auf dem Weg nach Süden. Sie kletterten immer aus dem Lech­tal, südlich von Elmen, in das enge Bschlabertal, wo man auf den ersten zwei Kilometern eine bis zu 13 Prozent steile Rampe überwinden muss. 

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Hahntennjoch Höhenprofil

Das Hahntennjoch kann von seiner Ost- und Westseite befahren werden.

Matthias Rotter am 20.03.2014