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Reise Italien: vier Rennradtouren in Umbrien, Mittelitalien

Die Schwester der Toskana: Rennradreise nach Umbrien

Jörg Wenzel am 13.10.2017

Südöstlich der Toskana beginnt mit Umbrien eine wilde Mischung aus Wäldern, Feldern und Olivenhainen. GPS-Daten für vier hügelige Touren gibt's hier, die ganze Geschichte in TOUR 11/2017

Die Region Umbrien liegt mitten in Italien, umgeben von Toskana, Latium und den Marken; Hauptstadt ist Perugia. Umbrien ist von ausgedehnten Bergrücken mit Weidewirtschaft und Ackerbau geprägt. Unser Standort Tavernelle, der zur Gemeinde Panicale gehört, liegt im Westen Umbriens, etwa 130 Kilometer südöstlich von Florenz und rund 30 Kilometer südwestlich von Perugia, in einem Hügelgebiet zwischen dem Lago Trasimeno, dem viertgrößtem See Italiens, und dem Nestore, einem Nebenfluss des Tiber. Die meist bewaldeten Hügel der Region erreichen Höhen von knapp über 800 Meter, Tavernelle liegt auf rund 240 Meter Höhe.

Typisch Mittelgebirge: In den Hügeln geht es meist bergauf oder bergab, lange Rollerstrecken findet man nur in den größeren Tälern oder an den Ufern des Lago Trasimeno. Die Steigungsprozente bleiben aber meist im einstelligen Bereich, giftige Rampen sind selten. Viele der Anstiege sind zwischen drei und acht Kilometer lang, der längste auf unseren Touren zieht sich sogar 20 Kilometer von Orvieto zum Monte Peglia hinauf, überwindet dabei jedoch nur knapp 700 Höhenmeter. Was aber zusätzlich bremst, ist der oft raue Asphalt. Manche Straßen sind zudem in einem jämmerlichen Zustand, besonders in Nähe des Lago Trasimeno, aber auch in der Höhe am Monte Peglia: Aufgerissener Asphalt und Schlaglöcher erfordern hohe Konzentration, besonders in den Abfahrten. Eine eigene Linie zu fahren ist aber meist möglich, denn die meisten Straßen unserer Touren sind sehr verkehrsarm.

Jörg Wenzel am 13.10.2017
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