Piemont Piemont

Norditalien: Rennradtouren am Fuße der Alpen – mit GPS-Daten

Einsame Bergstraßen im Piemont

Matthias Rotter am 17.02.2017

In den abgelegenen Tälern des südlichen Piemonts finden Kletterer den vielleicht schönsten Pass der Alpen – und einen großartigen Radmarathon. Die ganze Geschichte lesen Sie in TOUR 3/2017

Das Piemont, die größte Region Italiens, liegt im Nordwesten des Landes, umschlungen vom Bogen der Westalpen; ausgenommen ist das Aostatal, mit eigener Regierung. Hauptstadt ist Turin. Unser Tourenrevier liegt in Piemonts größter Provinz Cuneo, die gleichnamige Provinzhauptstadt in der Po-Ebene, etwa 90 Kilometer südlich von Turin. Westlich der Stadt ragen die Cottischen Alpen ziemlich abrupt in den Himmel, hügeliges Vorland ist kaum vorhanden. So verhält es sich auch mit den Straßen: Entweder sie verlaufen brettflach oder ziehen unvermittelt steil in die Höhe. Die Täler, besonders Valle Maira und Val Grana, wirken im Vergleich zu den Zentralalpen oder den Dolomiten sehr unerschlossen und wild. Es gibt nur wenige Dörfer, manche von ihnen sind ausgestorben. Auf den Passhöhen sucht man vergeblich nach Gasthäusern. Deshalb unbedingt mit Wasser und Verpflegung haushalten! Man muss stets mit schmalen Straßen rechnen, deren Belag in teils abenteuerlichem Zustand ist. Zahlreiche Passagen mit 14 und mehr Steigungsprozenten erfordern eine entsprechende Übersetzung. Der Vorteil der abgelegenen Region: In der überwältigend schönen Berglandschaft sind nur wenige Autos unterwegs, und es herrscht kaum Durchgangsverkehr.

Matthias Rotter am 17.02.2017
Kommentare zum Artikel