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Italien

Emilia Romagna

Heidi Schmidt am 29.01.2013

Für das hügelige Hinterland der norditalienischen Region Emilia Romagna braucht man ordentlich Bums in den Beinen – selbst das größte Jedermann-Rennen der Region heißt „Nove Colli“, neun Hügel. Doch wer die Anstiege zwischen Adria und Apennin bewältigt, wird mit tollen Ausblicken belohnt – und mit italienischen Köstlichkeiten.

Das hügelige Hinterland von Riccione ist von einem dichten Straßennetz durchzogen. Die vielen kleinen und verkehrsarmen Straßen sind meist in gutem Zustand. Ab und an gibt es aber doch ein Schlagloch, deshalb sollte man auf Abfahrten gut aufpassen. Autofahrer scheinen an Rennradfahrer gewöhnt zu sein, denn meist sind sie rücksichtsvoll. Wie anstrengend Touren durch die Hügel hinter der Küste sind, beweist das Jedermann-Rennen Nove Colli, bei dem die Teilnehmer auf 200 Kilometern 3.840 Höhenmeter bewältigen müssen. Man kann sich also richtig verausgaben, eine entsprechende Bergübersetzung gehört ans Rad. Wer es weniger hart möchte, findet aber auch breite Täler, die ins Hinterland führen und Touren mit weniger Höhenmetern ermöglichen. Nicht weit von Riccione entfernt kann man zudem auf der Steilküste des Naturparks Monte San Bartolo leicht wellig durch einen lichten Wald rollen.

Alle Informationen zur Emilia Romagna sowie die GPS-Daten zu diesen Touren finden Sie unten zum Download:
• Tour 1: Passo Super Grillo (117 km, 1.330 hm, max. 12 Prozent Steigung)
• Tour 2: Giro di San Marion (109 km, 1.850 hm, max. 12 Prozent Steigung)
• Tour 3: Castelli Malatestiani (86 km, 1.550 hm, max. 15 Prozent Steigung)
• Tour 4: Panoramica (97 km, 1.160 hm, max. 12 Prozent Steigung)

Heidi Schmidt am 29.01.2013