Rumänien, Karpaten Rumänien, Karpaten

Rumänien: Karpaten – Einsame Serpentinen für Rennradfahrer

Etappenfahrt in den rumänischen Karpaten

Jörg Spaniol am 30.07.2016

Die Transfăgărăşan-Passstraße wurde für unseren Autor zum harten Auftakt einer abenteuerlichen Vier-Tages-Tour durch das dünn besiedelte Hochgebirge der Karpaten

Mitten in Rumänien liegt unser Startort Sibiu (deutsch: Hermannstadt) vor den Karpaten, einem in Rumänien bis zu 2.544 Meter hohen Gebirgszug. In ihrem höchsten Teil trennt er Transsilvanien/Siebenbürgen von der auf der Südseite gelegenen Walachei. Sibiu wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von deutschen Siedlern gegründet. Obwohl viele deutschsprachige Siebenbürger in den Westen abwanderten, sind deutsche Sprachkenntnisse in Sibiu relativ häufig. Jenseits der Berge ist es damit allerdings vorbei.

Unsere Rundtour verbindet die beiden höchsten Pässe des Landes auf überwiegend mäßig befahrenen Straßen. Vor allem das Gebiet unserer ersten Etappe um die Transfăgărăşan-Straße sowie Sibiu sind touristisch gut erschlossen.
Einmal hin über die Karpaten, einmal quer, einmal zurück über die Karpaten – dass diese Runde ein Unternehmen mit alpinem Charakter ist, überrascht wenig. Entsprechende Übersetzungen sind Pflicht – zumal mit Rucksack. Die langen Steigungen bewegen sich jedoch überwiegend im Bereich zwischen sieben und zehn Prozent. Dabei sind die Straßenverhältnisse sehr unterschiedlich. Neben sehr gutem Asphalt (vor allem auf der Transalpina) sind auch immer wieder ruppige Abschnitte und wenige nicht asphaltierte Passagen von mehreren hundert Metern Länge anzutreffen, auf denen etwas breitere Drahtreifen (25 mm) helfen. Etwa ein Zehntel der mehr als 400 Kilometer verläuft auf stärker befahrenen Hauptstraßen. Weil die einheimischen Autolenker Radfahrer außerorts nicht gewohnt sind, sollte man defensiv und umsichtig fahren. Gezielt aggressive Fahrweise gegen Radler ist uns aber nicht begegnet.

Den gesamten Artikel mit diesen Touren finden Sie unten als PDF-Download:

• 1. Tag: Starke Eröffnung (149  Kilometer, 2.400  Höhenmeter, max. 11 %  Steigung)
• 2. Tag: In die Walachei (100  Kilometer, 1.000  Höhenmeter, max. 10 %  Steigung)
• 3. Tag: Ins Herz der Finsternis (83  Kilometer, 2.600  Höhemeter, max.  11 %  Steigung)
• 4. Tag: Transsilvanien-Express (122  Kilometer, 1.200  Höhenmeter, max. 12 %  Steigung)

TOUR Titel 7/2016

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Jörg Spaniol am 30.07.2016
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