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Baltikum: Etappenfahrt Estland in TOUR 5/2017 – mit GPS-Daten

Reise durch Estland – flache Runde in zwölf Tagen

Klaus Tödt-Rübel am 14.04.2017

Wer Lust auf Rollerstrecken hat, ist im flachen Estland bestens aufgehoben. Zwölf Etappen ohne Berge, da stört noch nicht mal das Gepäck. Die ganze Geschichte lesen Sie in TOUR 5/2017

Estland ist etwa so groß wie Niedersachsen, hat aber nur 1,3 Millionen Einwohner. Von denen lebt knapp ein Drittel in der Hauptstadt Tallinn. Etwa 40 Prozent der Einwohner sind Russen, Ukrainer und Weißrussen, die zu Zeiten der Sowjetunion ins Land kamen. Seit 1991 ist Estland wieder ein souveräner Staat, seit 2004 Mitglied der EU. Die Verständigung klappt prima mit Englisch.
Das Land ist flach wie eine Flunder, von der Gegend um Otepää abgesehen, wo es immer wieder kurz und heftig auf und ab geht. Unsere Tour führt dennoch durch unterschiedliche Landschaften: durch den Laheema-Nationalpark an der Ostseeküste, an das Ufer des Peipus-Sees, in die "Estnische Schweiz" um Otepää, durch die einsamen, nahezu menschenleeren Gegenden um Viljandi und Pärnu mit ihren Sümpfen und Mooren sowie schließlich auf die Inseln Muhu, Saaremaa und Hiiumaa. Die Strecke verläuft bis auf wenige kurze Abschnitte auf asphaltierten Straßen. Der ­Belag ist meist in gutem Zustand, und die Straßen sind abseits der Städte und der Hauptverkehrs­adern über weite Strecken nahezu autofrei. ­Allerdings: Das Netz der asphaltierten Straßen ist immer noch sehr lückenhaft. Manchmal endet der Asphalt abrupt und geht in eine Piste über, wo es sich aber häufig auch mit Rennradreifen – wir hatten 25-er aufgezogen – gut rollt. In der Nähe der Städte wurde viel Geld in Radwege investiert, die meisten sind von guter Qualität.

Klaus Tödt-Rübel am 14.04.2017
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