Rennrad-Werkstatt: Bowdenzüge verlegen Rennrad-Werkstatt: Bowdenzüge verlegen

Rennrad-Werkstatt: Bowdenzüge verlegen

So verlegen Sie Bowdenzüge richtig

Dirk Zedler am 01.02.2018

Bowdenzüge sind die Kommunikationsleitungen zwischen Fahrer, Bremsen und Schaltung. Damit die Nachrichten ankommen, sind gut gepflegte, reibungsarme Züge entscheidend. TOUR gibt Tipps zur Verlegung.

Schwierigkeitsgrad: für erfahrene Schrauber

Werkzeug
• Seiten- oder Kabelschneider
• Feile oder Schleifscheibe
• Nadel oder sehr dünner Schraubendreher
• Innensechskante und Drehmomentschlüssel mit Bits

Hilfsstoffe
• Isolierband
• Fett

TIPPS

• Komfortsache: Manche Schaltbremsgriffe lassen die Wahl, beide Züge an der Lenkervorderseite zu verlegen oder einen vorne und den anderen an der Rückseite. Welches die ­bessere Variante ist, hängt in erster Linie von der Form des Lenkers ab.

• Kreuzweise: Bei kleinen Rahmen kann es von Vorteil sein, die Züge vor dem Steuerrohr zu kreuzen, damit sie zwischen Lenker und Zuganschlag am Unterrohr beim Einlenken nicht abknicken. Der Zug des ­Umwerfers führt dabei an die rechte Unterrohrseite, der des Schaltwerks an die linke. Damit die Funktion gewährleistet bleibt, kreuzt man die Züge unterhalb des Unterrohres ein weiteres Mal.

• Reserve: Achten Sie darauf, dass der Vorbau in der höchsten ­Position steht, wenn Sie die Züge in der Länge anpassen – sonst besteht später keine Möglichkeit mehr, die Posi­tion des Lenkers zu verändern, ohne dass neue Züge installiert werden müssen.

Die ausführliche Anleitung zum Wechseln der Bowdenzüge finden Sie unten im Download-Bereich.


TOUR Titel 12/2017

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Dirk Zedler am 01.02.2018
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