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Ratgeber Übersetzungen

Jens Klötzer am 22.02.2013

Die Übersetzungsvielfalt am Rennrad ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: Bis zu elf Ritzel und neue Kurbelvarianten bieten mehr Vielfalt als je zuvor. Genug Auswahl, um auch für Hobbyfahrer das perfekte Getriebe für alle Gegebenheiten zusammenzustellen – möchte man meinen. Doch schaut man genauer hin, bleiben immer noch Wünsche offen.

Rennradfahrer wollen einfach hoch hinaus: Der Trend zu Bergmarathons, Pässetouren und Alpenüberquerungen ist ungebrochen – und endlich können Hobbysportler Übersetzungen an ihre Räder montieren, mit denen sich steilste Anstiege auch ohne das Trainingspensum eines Radprofis bezwingen lassen. Aber selbst Profis greifen zugunsten einer höheren Trittfrequenz manchmal auf eine Kompaktkurbel oder Ritzel mit 30 Zähnen und mehr zurück, wenn bei Rundfahrten lange und steile Rampen anstehen.

Doch Kompatibilitätsprobleme zwischen den Herstellern – aber auch unter den Gruppen eines Herstellers – verhindern oft die freie Zusammenstellung verfügbarer Getrieberäder. Hinzu kommt, dass man Kettenblätter oder Ritzel nicht munter mischen und zusammenstellen kann: Ausgerechnet die großen Ritzel sind aus Gewichtsgründen zu zweit oder zu dritt auf Alu-Trägern vernietet, Steighilfen für die Kette sind an Ritzeln wie Kettenblättern präzise auf den Nachbarkranz abgestimmt. Das perfektioniert zwar die Schaltqualität – schränkt aber die Wahlfreiheit ein. Kassetten und Kurbeln kauft man heute am besten im Ganzen, das Angebot ist dafür aber insgesamt größer geworden. Wir durchleuchten das Angebot von Campagnolo, Shimano und SRAM und weisen darauf hin, was mitunter fehlt.

Den gesamten Ratgeber Schaltung – Übersetzungen finden Sie unten als PDF-Download.

Jens Klötzer am 22.02.2013