Werkzeug Werkzeug
Ratgeber

Kaufberatung Werkzeug

Robert Kühnen am 22.11.2012

Fast zu schön zum Schrauben, dabei funktional und ausdauernd: Wir zeigen Werkzeuge, mit denen die Wartung des Rennrades zum sinnlichen Vergnügen wird und die in keiner Werkstatt fehlen sollten.

Früher war manches komplizierter. Um etwa einen Stahlrahmen zum Rad aufzubauen, benötigte man teures Spezialwerkzeug und handwerkliches Geschick. Mit Gewindeschneidern und Fräsern wurden Lagersitze bearbeitet und Lackreste entfernt, mit Reibahlen Sitzrohre ausgerieben, mit Richtwerkzeugen Ausfallenden gerichtet. Echte Freaks besorgten sich dazu Profi-Werkzeug wie den großen Campagnolo-Werkzeugkoffer. Diese mattsilbernen Schmuckstücke, edel verpackt in einer großen Holzkiste, werden heute gebraucht noch für mehr als 2.000 Euro gehandelt – eine Werkzeug-Antiquität.

Moderne Rahmen und Komponenten verlangen nach wesentlich weniger Spezialwerkzeug. Rahmen sind heute so gut vorbereitet, dass man Komponenten meist nur anschrauben muss – und zu richten gibt’s an einem Carbonrahmen auch nichts. Spezielles Werkzeug ist aber für einige Arbeiten dennoch erforderlich: Ketten kürzen und verschließen, Ritzelpakete wechseln oder Innenlager montieren, das erfordert passende Tools. Zudem gibt es Spezialwerkzeuge, mit denen sich Standardarbeiten am Rad besser und präziser als mit dem Werkzeug-Set von der Losbude erledigen lassen. So kürzt man Züge besser mit einer speziellen Kabelschere als mit einem normalen Seitenschneider, und empfindliche Klemmungen wie an Carbonlenkern zieht man tunlichst mit dem Drehmomentschlüssel an.

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Robert Kühnen am 22.11.2012