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Ratgeber

Fahrkomfort: Rahmen im Blindtest

redakteur1 am 13.09.2005

„Stahl ist bequem und Carbon bockhart.“ Diese Vorurteile befeuern unaufhörlich Diskussionen vieler Radsportler über den Komfort von Rennrad rahmen. Schluss mit den Spekulationen: Hier kommt der erste echte Rennrad-Blindtest, durchgeführt bei den TOUR-Lesertestwochen auf Sizilien. (TOUR 6/2005)

Über nichts wird unter Rennradlern so ausdauernd gestritten wie über Rahmensteifigkeit und Komfort. Anhänger des steifen Alu- oder Carbonrahmens zoffen sich mit Freunden des klassischen Stahlrahmens, weil die glauben, Stahl sei per se komfortabel. Und kann ein Rahmen auch zu steif sein? An dieser Frage entzünden sich Streits ebenso wie an der Beurteilung der Lenkkopfsteifigkeit. Da bleibt nur eins: Ein Test ohne Ansehen von Rang und Namen und Image. Was Weinexperten sperrig als „Blindverkostung“ beschreiben, hat TOUR als noch nie dagewesenen Konzeptvergleich in einen einzigartigen Test gepackt: Keiner weiß, womit er fährt. Acht grundverschiedene Rennräder wurden komplett unkenntlich gemacht und reisten zu den TOUR-Lesertestwochen ins Trainingscamp nach Sizilien, wo rund 25 Leser die Räder intensiv testeten.

Diese Rahmen finden Sie im Test als PDF-Download:
Bianchi, Canyon F 10 Ultimate, Felt F 35, Giant TCR Composite, KTM Strada 4000, Marschall Alamo, Müsing Onroad Ltd., Schmoke Arcalis

(Text: Dirk Zedler, Fotos, Daniel Simon, Matthias Borchers)

redakteur1 am 13.09.2005