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Greg LeMond

holmgrein am 23.01.2008

Der Amerikaner Greg LeMond hat dreimal die Tour de France gewonnen, doch Schlagzeilen machte er in den vergangenen Jahren vor allem durch seine Angriffe auf die anderen beiden amerikanischen Tour-Sieger: Lance Armstrong und Floyd Landis. Der heute 46-jährige LeMond traf unseren Autor in New York – zu einem sehr offenen Gespräch.

Greg LeMond gibt nicht viele Interviews. Eigentlich will er gar nicht mehr mit der Presse reden, sagt er uns gleich zu Beginn unseres Gesprächs am Frühstückstisch eines eleganten Hotels mitten in Manhattan. Der Grund, das merken wir schon bald, ist jedoch nicht, dass der 46-Jährige scheu ist. Im Gegenteil: Greg LeMond kann einfach nicht an sich halten und bringt sich damit immer wieder in Teufels Küche.

Als die Kellner das Mittagessen abräumen, redet er immer noch. ”So ist er halt”, sagt uns seine Frau Cathy, die geduldig neben ihm sitzt, obwohl sie längst gehen wollte. ”Ich öffne mich viel zu leicht”, gibt er zu. LeMond weiß inzwischen, warum das so ist, seit er sich in einer Psychotherapie seinem großen Trauma gestellt hat: Er wurde als Kind sexuell missbraucht. An diesem Trauma kaut der dreifache Tour-Sieger noch merklich. Als er davon erzählt, kann er die Tränen nicht zurückhalten, seine Frau hält seine Hand, während er schluchzt und die beiden Reporter hilflos schweigen.

Als wir nach fünf Stunden Gespräch durch den frühherbstlichen New Yorker Central Park spazieren, hat sich Greg LeMond wieder beruhigt. Aber er plaudert immer noch und lädt uns zu einer Radtour durch den Park ein. So wird aus einem ursprünglich einstündigen Termin ein ganzer Tag – und ein intensives Gespräch.

TOUR: Mr. LeMond, wie sehen Sie den Zustand des Radsports? LeMond: Momentan bin ich optimistisch. Es ist ein Tiefpunkt erreicht, von dem es nur noch bergauf gehen kann.

Wie könnte man erreichen, dass der Radsport sauber wird?

Der Kampf gegen Doping muss von komplett unabhängigen Instanzen geführt werden. Die UCI (der Radsport- Weltverband, Anm. d. Red.) ist aber nicht unabhängig, sie hat handfeste finanzielle Interessen. Beispielsweise sendet es völlig falsche Signale, Geld von einem suspekten ehemaligen Spitzenfahrer anzunehmen, das angeblich für den Anti-Dopingkampf gedacht ist.

Meinen Sie damit Lance Armstrongs Spende an die UCI?

Das haben Sie gesagt. Einige Fahrer denken, sie hätten die Macht im Radsport. Das stimmt aber nicht. Die Rennen machen die Stars, nicht umgekehrt. Ich habe nicht die Tour gemacht, Merckx nicht und auch nicht Armstrong. Die Tour hat uns gemacht.

Sie hatten lange nichts mehr mit dem Radsport zu tun. Warum?

Das lag vor allem an meinen Schwierigkeiten mit Armstrong. Ich habe 2001 seine Zusammenarbeit mit Michele Ferrari (italienischer Sportarzt, der als ”Dottore EPO” bekannt wurde und wegen Sportbetrugs verurteilt wurde) kritisiert und dadurch große Probleme mit Trek bekommen (Dem amerikanischen Fahrradkonzern Trek, Sponsor von Lance Armstrong, gehört auch LeMonds Fahrradmarke ”LeMond”). Wenn ich laut gesagt hätte, was ich denke, wäre das geschäftlicher Selbstmord gewesen.

Sie denken, Ferrari hat Armstrong mit Dopingmitteln versorgt?

Jeder im Radsport weiß, dass Ferrari nur für eine einzige Sache da ist.

Wann haben Sie zum ersten Mal von Ferrari gehört?

1992, als ich nach meinem Tour-Sieg 1990 nicht wieder in den Tritt gekommen bin und unglaublich frustriert war. Ich konnte mir nicht erklären, warum ich auf einmal hinterhergefahren bin. Selbst wenn man meine Bleivergiftung in Betracht zog (Er hat seit seinem Jagdunfall von 1987 13 Schrotkugeln im Körper, unter anderem im Herz und in der Leber), konnte es doch bei meinem Talent nicht sein, dass ich nicht einmal mehr ein Rennen zu Ende fahren konnte. Also ging ich 1992 zu dem belgischen Arzt Ivan Van Mol, der mir sagte: ”Greg, wenn du wieder schnell fahren willst, gibt es nur eine Person, die dir helfen kann: Michele Ferrari. Ohne ihn hast du keine Chance mehr gegen die anderen.”

Sie glauben, dass Sie Anfang der 90-er Jahre nicht mehr mithalten konnten, weil Sie nicht gedopt haben?

Ich hatte allerlei gesundheitliche Probleme – Allergien, meine Bleivergiftung und eine mysteriöse Muskelkrankheit. Aber ab 1991 veränderte sich der Radsport auch radikal. Die Rennen waren auf einmal fünf Stundenkilometer schneller. Das war definitiv der Beginn der EPO-Ära. Das wussten wir natürlich damals nicht, es gab nur Gerüchte. Aber ich weiß, dass ich vor der Tour 1991 in meiner besten Form seit meinem Tour-Sieg 1986 war. Ich bin in die Tour gegangen und dachte, das wird ein Spaziergang. Aber ich habe keinen Fuß auf den Boden bekommen (LeMond wurde bei der Tour 1991 Siebter, Miguel Induraín gewann das erste Mal).

Bis dahin war der Radsport Ihrer Meinung nach sauber?

Das will ich nicht sagen, aber es gab noch Chancen für saubere Fahrer. Bis dahin gab es für mich nie einen Grund, über Doping überhaupt nur nachzudenken, weil ich auch so gewinnen konnte. Ich habe wohl auch ein wenig absichtlich Scheuklappen aufbehalten. Ich wollte gar nicht wissen, was um mich herum vorging. Und ich hatte immer Angst davor, dass man nicht mehr aufhören kann, wenn man einmal damit angefangen hat.

Kamen Sie in Ihrer Karriere nie direkt mit Doping in Berührung?

Am direktesten vielleicht 1988, als ich bei PDM war. Man hat mir damals eine ”engere medizinische Betreuung” nahe gelegt, um nach meinem Jagdunfall wieder in Form zu kommen. Ich habe damals zu meiner Frau gesagt: ”Ich habe die Tour gewonnen, war zweimal Weltmeister – wenn ich jetzt so etwas mache, ist alles wertlos, was ich erreicht habe.” Vielleicht bin ich aber auch nicht in das Doping hineingerutscht, weil ich nicht in der europäischen Radsport kultur groß geworden bin. Als ich mit 18 nach Europa kam, war ich ahnungslos. Ich war sogar schockiert, wenn ich sah, dass Sportler Coca Cola trinken. Wir haben als Jugendliche in den USA überhaupt nichts gewusst. Wir haben nur davon geträumt, in Europa Rennen zu fahren und haben die europäischen Fahrer vergöttert.

Nachdem Sie von 1991 bis 1994 nur noch hinterhergefahren sind – wann gaben Sie die Hoffnung auf, noch einmal nach ganz oben zu kommen?

Den Rest gab mir die Geschichte meines Teamkollegen Philippe Casado. In unserer Mannschaft (Team Z – die Vorgängermannschaft von Gan, später Crédit Agricole) war 1993 die Stimmung innerhalb von Monaten von totaler Euphorie zu totaler Verzweiflung gesunken – erst gewannen wir alles, dann konnten wir nirgends mehr mithalten. Wir hatten auf einmal alle Angst um unsere Jobs. Da stand Casado in einer Mannschaftssitzung auf und schrie Legeay (Sportdirektor Roger Legeay) an: ”Besorge uns verdammt nochmal einen vernünftigen Arzt. Alle anderen haben einen.” Dann erzählte Casado, was bei ONCE passierte, wo er einen guten Freund hatte, und sagte: ”Wie sollen wir da mithalten? Du kannst nicht unsere Gehälter kürzen und uns keine Doping mittel geben.” Legeay erwiderte: ”Jungs, ich kann das nicht machen. Wenn ich einen Arzt hole, und einer von euch stirbt, könnte ich das nicht verkraften.” Casado ging dann zu (der italienischen Mannschaft) Jolly. Im nächsten Jahr haben Eric Boyer (jetzt Sportlicher Leiter bei Cofidis) und ich ihn beim Giro getroffen. Er sagte: ”Ihr seid am Arsch. Ich bin die Vuelta gefahren und habe nicht einen Tag meine Beine gespürt. Die haben mir sechs Wochen vorher EPO, Wachstumshormone, Testosteron gegeben.” Boyer und ich sagten uns: ”Zum Teufel mit diesem Sport. Zeit, aufzuhören.” Sechs Wochen später musste ich nach sechs Tagen aus der Tour 1994 aus steigen und danach meine Karriere beenden. Im Herbst hörte Casado auf zu fahren – im Januar 1995 starb er beim Rugby-Spielen nach einem Herzinfarkt.

Danach wollten Sie mit Radsport nichts mehr zu tun haben?

Ich hatte von da an Schwierigkeiten, mir Radsport anzuschauen. Ich war enttäuscht, traurig, deprimiert. Es war alles so surreal: wie die Fahrer einen Alpenpass hinaufradelten und ganz gelassen in ihre Funkanlage sprachen. Keine Emotionen, kein Leiden. Für mich war das kein Sport mehr. Ich habe es beobachtet und war sehr verbittert. Andererseits hat es mich nicht losgelassen, ich hatte große Sehnsucht nach Frankreich und der Tour. 1998, 1999 und 2000 fuhr ich mit Reisegruppen hin. 2000 war Julian De Vries, Ex-Mechaniker von US Postal, dabei und erzählte uns, wie dort systematisch gedopt wurde. Er leugnete das dann wieder, weil Armstrong ihn dazu zwang. Damals sind wir sofort abgereist. Wir waren extrem verstört.

Warum sind Sie nicht an die Öffentlichkeit gegangen?

Ich dachte, es wird schon alles rauskommen, aber ich wollte nicht der sein, der es rausbringt, weil ich es ja nur aus zweiter Hand wusste. Doch 2001 haben Sie dem britischen Journalisten David Walsh ein Interview gegeben, in dem Sie Armstrong angriffen. Walsh hat mich sehr geschickt gefragt, ob es nicht der größte Betrug der Sportgeschichte wäre, wenn Lance gedopt hätte. Ich habe nur ”Ja” gesagt. Und ich sagte, dass ich sehr enttäuscht bin, dass Lance mit Ferrari zusammenarbeitet. Kurz darauf bekomme ich diesen Anruf von Lance. Er war sehr aggressiv. Er hat mir vorgeworfen, dass ich nie und nimmer ohne EPO die Tour gewonnen hätte und dass meine Story genauso ein Wunder sei wie seine. Das war praktisch ein Schuldeingeständnis. Jedenfalls ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich sagte ihm: ”Ich kenne genau deine Physiologie. Deine Wattzahlen sind einfach unrealistisch.” In der Woche danach bekam ich dann Droh-Anrufe. Lance tut mir leid, weil er ewig sein Glück suchen und es nie finden wird. Er lebt eine Lüge.

Aber in den USA glauben ihm die Menschen offensichtlich.

Radsport ist in den USA nicht so wichtig, dass die breite Öffentlichkeit wirklich nachfragen würde. Und die Radsportfans sind wie Kinder, die nicht einsehen wollen, dass es den Nikolaus nicht gibt. Sie wollen unbedingt an der Illusion festhalten, weil Armstrongs Geschichte so eine unglaubliche Zugkraft hat. Die Angst vor Krebs ist die größte Angst der meisten Menschen. Armstrong nimmt ihnen diese Angst.

Auch der dritte amerikanische Tour-Sieger, Floyd Landis, hat Sie angerufen – unmittelbar, nachdem er bei der Tour de France 2006 positiv getestet worden war.

Er war völlig verwirrt und hat nach Halt gesucht. Ich riet ihm, dass er sagen soll, was er getan hat. Es wäre für ihn und den Radsport das Beste. Ich wollte ihm erklären, dass ihn die Lüge irgendwann einholen wird. Um ihm das zu illustrieren, habe ich ihm die Geschichte von meinem sexuellen Missbrauch erzählt, die ich mein Leben lang verdrängt hatte. Letztlich bin ich nie von dieser Geschichte losgekommen, so dass ich mich ihr vor vier Jahren endlich in einer Therapie gestellt habe.

Landis behauptet, das Telefonat habe nie stattgefunden.

Ich glaube, er leidet unter massivem Realitätsverlust. Ich habe Floyd erzählt, wie meine Geschichte nach meinem Tour-Sieg 1986 plötzlich in mir hochkam, nachdem ich zwölf Jahre nicht mehr daran gedacht hatte. Ich hatte Angst, dass der Mann, der mich missbraucht hat, an die Öffentlichkeit tritt. So bin ich nach dem Sieg in eine tiefe Depression verfallen. Radsport war für mich immer eine Methode gewesen, mein Trauma nicht an mich heranzulassen. Es war die einzige Art für mich, Selbstwertgefühl zu entwickeln, weil ich so von mir selbst angewidert war. Man spürt als Missbrauchsopfer eine unglaubliche Scham und denkt, dass man irgendwie mitschuldig ist. Immerhin haben sogar diese Gefühle ihr Gutes gehabt. Auch sie haben mich davor bewahrt, jemals zu dopen. Mein sportlicher Erfolg war das Einzige, was ich hatte, und wenn ich das durch einen positiven Test gefährdet hätte, hätte ich das nicht überlebt.

Was hat Sie dazu gebracht, nicht mehr vor Ihrem Trauma davonzulaufen?

Ich habe das lange hinausgezögert, habe mich immer beschäftigt, auch nach meiner Karriere: Reisen, Autorennen – alles, nur damit ich nicht diese Traurigkeit spüre. Ich habe auch schwer getrunken, weil ich dachte, es würde mir helfen, darüber zu reden. Aber ich konnte es trotzdem nicht, nicht einmal gegenüber meiner Frau. Erst als mein Sohn einen Selbst mordversuch beging, muss te ich mich in der Familientherapie meiner Geschichte stellen. Mein Sohn machte als Teenager eine schwierige Zeit durch, er war depressiv, nahm Drogen und trank. Das hat sicher viel damit zu tun, dass ich nie zu Hause war, als er klein war, und dass ich so sehr mit mir selbst beschäftigt war. Wir mussten ihn regelrecht ausnüchtern, als er vom College zurückkam. Ich habe dann angefangen, mit ihm Skilanglauf zu machen und im vorletzten Frühjahr auch Rad zu fahren. Ich war völlig außer Form, hatte lange keinen Sport getrieben, da hat es mir genauso gut getan wie ihm. Wir haben dadurch zueinander gefunden.

Das haben Sie alles Floyd Landis erzählt?

Ja, ich wollte Floyd vermitteln, dass man nicht vor sich selbst weglaufen kann. Ich wollte ihm sagen, wähle nicht diese Sackgasse. Ich sagte ihm sogar, ich würde mich für ihn einsetzen, damit seine Strafe reduziert wird. Denn leider wird im Radsport immer noch bestraft statt belohnt, wenn jemand gesteht. Landis sagte am Ende, er wisse nicht, was ein Geständnis bringen würde. Aber immerhin hat er eingewilligt, dass das Gespräch unter uns bleibt.

Das blieb es aber nicht. Landis hat über seinen Manager Will Geoghan versucht, Sie mit der Missbrauchs-Geschichte ein zuschüchtern und davon abzuhalten, vor der Anti-Doping- Behörde gegen ihn auszusagen.

Landis hat leider den Weg der Lüge gewählt. Für mich ist das Schmerzlichste an der Sache, dass Landis diese Geschichte an die Öffentlichkeit gezerrt hat, ohne dass ich den Zeitpunkt selbst wählen konnte. Ich denke, er hat sich dem Druck anderer wichtiger Leute im Radsport gebeugt, die Angst davor haben, was herauskommen könnte, wenn er auspackt, und die wahrscheinlich auch seine Verteidigung finanzieren.

Haben Sie überlegt, nicht auszusagen?

Es war die schwierigste Entscheidung meines Lebens. Ich konnte nicht schlafen, habe gezittert. Nach diesem Anruf von Will Geoghan war ich bis ins Mark erschüttert. Ich stand vor der Wahl, meine ganz persönliche intime Geschichte vor einem Millionenpublikum kundzutun und zu erzählen, was Landis und Geoghan da getan haben, oder mich den Einschüchterungsversuchen zu beugen.

Warum haben Sie doch ausgesagt?

Ich dachte, diese Leute sind Kriminelle und man darf ihnen nicht nachgeben. Ich habe ausgesagt, weil Floyd gedopt hat. Er hatte es ja mir gegenüber zugegeben.

Hätte man Landis freigesprochen, wäre das möglicherweise alles umsonst gewesen...

Hätte man Landis aufgrund von Verfahrensfehlern freigesprochen, wäre das eine traurige Erinnerung daran gewesen, dass das ganze System kaputt ist.

ZUR PERSON

Der Kalifornier Greg LeMond, 1961 geboren, gewann 1986 als erster Amerikaner die Tour de France. 1987 wurde er bei einem Jagdunfall angeschossen und brauchte zwei Jahre, um sich von den Verletzungen zu erholen. 1989 gewann er zum zweiten Mal die Tour mit dem knappsten Vorsprung aller Zeiten von acht Sekunden vor Laurent Fignon. 1990 gewann er zum dritten Mal. Nach seinem Karriereende 1994 wurde es lange still um ihn, bis er 2001 in verschiedenen Interviews Dopingvermutungen gegen Lance Armstrong äußerte und dafür aus dem Armstrong-Lager schwer unter Beschuss geriet. Im Frühjahr 2007 machte LeMond erneut Schlagzeilen, als er im Dopingprozess gegen Floyd Landis vor der amerikanischen Anti-Doping-Behörde USADA aussagte. LeMond berichtete, wie Landis’ Manager, Will Geoghan, versucht hatte, ihn an einer Aussage zu hindern. Er hatte ihm gedroht, an die Öffentlichkeit zu bringen, dass LeMond als Jugendlicher sexuell missbraucht worden war. LeMond lebt heute mit seiner Familie in Minneapolis, führt seine eigene Fahrradfirma und ist ansonsten Privatier.

(Interview: Sebastian Moll, Fotos: Harry Zernike)

holmgrein am 23.01.2008