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Bundestagswahl 2017

Das planen die Bundestagsparteien beim Thema Fahrrad

Kristian Bauer/PM ADFC, VSF, ZIV am 05.09.2017

Auch die Fahrradbranche macht Lobbyarbeit: drei Verbände haben Bundestagsparteien zu ihren Fahrrad-Plänen befragt. Hier sind die Antworten...

Die Branchenverbände Verbund Service und Fahrrad (VSF) und Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) haben fünf Parteien (SPD, CDU/CSU, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und FDP) Fragen zur Fahrradpolitik vorgelegt.

Die Antworten der jeweiligen Parteien zur Förderung des Radverkehrs sowie ihre Lösungsvorschläge gegen den drohenden Verkehrskollaps und die Luftverschmutzung in den Städten liegen nun vor.

Alle befragten Parteien sprechen sich für eine Förderung des Radverkehrs aus. Doch nur die Grünen formulieren ein festes Ziel für einen Radverkehrsanteil am Transportaufkommen in Höhe von 25 Prozent bis 2030. In ihren weiteren Antworten fordern die Grünen die Fahrradmitnahme in allen Zügen, den Rechtsabbiegepfeil für Radfahrer, Kaufanreize für E-Lastenräder sowie eine umfassende STVO-Reform. CDU/CSU fordern ein Programm zur Förderung von Radschnellwegen. Neben der Linken sprechen sich auch die Grünen klar für eine Umverteilung des Verkehrsraumes zugunsten des Radverkehrs aus, während die SPD und die Union die Verantwortung dafür bei den Kommunen sehen.

Beim Thema Finanzmittel des Bundes für den Radverkehr sprechen sich SPD, Grüne und Linke für dessen Erhöhung aus, während die CDU/CSU darauf hinweist, dass die bisher bereitgestellten Mittel nicht ausgeschöpft werden.

Grüne und Linke wollen die Mittel für den Radwegebau an Bundesfernstraßen auf 200 Millionen Euro pro Jahr verdoppeln. Darüber hinaus schlägt Die Linke die Schaffung eines Verkehrswendefonds mit einem Volumen von mindestens zwei Milliarden Euro vor.

Die ungekürzten Antworten finden Sie in der Bilderstrecke
 

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Hier gibt es die Antworten als PDF-Download

Kristian Bauer/PM ADFC, VSF, ZIV am 05.09.2017