Test: Preiswerte Rennräder Test: Preiswerte Rennräder
Rennräder

Test: Preiswerte Rennräder

Tobias Krug am 05.07.2006

Anpfiff, Flanke – Toooooooooor! 1:0. Kaum auf dem Platz eingelaufen, führen die hochbezahlten Stars vom FC Ultegra schon – auch in der Gunst der Zuschauer. Doch die bisher wenig beachtete Mannschaft “U 800" will auch zeigen, was in ihr steckt. Schaffen die elf Rennräder zwischen 666 und 800 Euro den Anschluss? (TOUR 5/2006)

Waren Sie schon mal bei einem Kreisklassen-Kick? Rümpfen Sie nicht gleich die Nase – auch da gibt’s spannende Spiele, bei denen man interessante Dinge beobachten kann: aufstrebende Talente zum Beispiel, die mit Einsatz und Spielfreude auf sich aufmerksam machen, und Blender, denen nach ein paar Minuten Ballgeschiebe die Puste ausgeht. Nicht anders bei unserem Test der „Rennrad-Kreisklasse“: auf den ersten Blick alles Rennräder. Die Preise enden bei 800 Euro – bekommt man dafür aber nun aufstrebende Talente mit der Fähigkeit zu Höherem? Oder Blender, die hinter ihrem schönen Schein leichte Konditionsschwächen verbergen? Schauen wir doch mal genauer hin.

Kurz & knapp
Die elf Rennräder zu Preisen bis 800 Euro sind durchweg erfreulich fahrsicher und fast alle eine Empfehlung für schwere Fahrer. Lediglich das Rad von Fondriest liegt unter dem Klassendurchschnitt. Zwar sind die günstigen Flitzer schwerer als nötig, bei Gewichten bis zehn Kilo kommt dennoch richtiges Rennrad-Feeling auf. Größtes Manko: unbequeme Billigsättel, deren Ausstausch Sie beim Kauf gleich einplanen sollten.

Diese Räder finden Sie im PDF-Download:
Barellia Race 505, Bulls 105, Carver Distaco 500, Cicli B Crook, Decathlon Sport 7.4, Dynamics RSL Comp, Fat Road Projekt SL, Fondriest Mega Plus Xenon, Poison Cyanit XI, Radon Viper 5.0 Race Series, Trek 1000 SL

Tobias Krug am 05.07.2006