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Rennräder

Sieben Carbonräder

redakteur1 am 05.08.2003

Die schwarze Welle kommt: Wenn es auf den Messen des Jahres 2002 einen Trend gab, dann war es Carbon als edle High-Tech-Faser. TOUR prüft bei sieben Rädern, ob dem noblen Auftritt auch ein starker Antritt folgt. (TOUR 1/2003)

Würde Carbon glitzern wie Diamanten, man hätte auf den Fahrradmessen des Herbstes 2002 glatt eine Sonnenbrille aufsetzen müssen, so allgegenwärtig war der edle Werkstoff. Doch auch der matte Schimmer des schwarzen Goldes beschleunigt den Herzschlag vieler Rad-Fans: Der Drang zur schwarzen Faser nimmt zu, und die Hersteller arbeiten fieberhaft daran, noch das kleinste und unscheinbarste Teil am Rad mit dem High-Tech-Geflecht zu veredeln.

Die Frage des Konzepts interessiert beim Thema Carbon besonders. Zum einen verlangt der Werkstoff – mehr als Stahl und Aluminium – nach intimer Kenntnis seiner Eigenschaften, will man daraus gute Räder bauen; zum anderen aber bietet er dem Konstrukteur, der ihn beherrscht, ungeahnte Möglichkeiten, ausgetretene Pfade zu verlassen. Nicht nur, aber vor allem im Rahmenbau. TOUR hat sich deshalb für diesen Test auf die Suche nach Konzepten gemacht.

Alle Räder in diesem Test:
Bianchi XLCarbon Sloping, Carbon Crew TCC-3, Carbon Sports Total Eclipse, Il Diavolo Black Venus, Tommasini Carbo Fire, Wilier Galibier Dura-Ace und Ziemen C-1

(Text: Matthias Borchers, Thomas Musch)

redakteur1 am 05.08.2003