Rennräder von 500 bis 1000 Euro Rennräder von 500 bis 1000 Euro
Rennräder

Rennräder von 500 bis 1000 Euro

redakteur1 am 21.07.2004

Ein Rennrad ist ein Rennrad, wenn es leicht läuft, wenig wiegt und edel aussieht. Fragt sich nur: Was muss es mindestens kosten, damit es diese Eigenschaften erfüllt? Früher galten 1.000 Mark als absolute Untergrenze. Sind daraus angesichts überall steigender Preise inzwischen still und heimlich 1.000 Euro geworden? Oder reichen 500 Euro auch heute noch als Einstiegspreis ins sportliche Rennradvergnügen? TOUR hat exemplarisch drei Rennräder zu 499 Euro, 799 Euro und 999 Euro getestet und klärt, wieviel Rad man fürs Geld bekommt. (TOUR 4/2004)

Ein Rennrad ist ein Rennrad, wenn es leicht läuft, wenig wiegt und edel aussieht. Fragt sich nur: Was muss es mindestens kosten, damit es diese Eigenschaften erfüllt? Früher galten 1.000 Mark als absolute Untergrenze. Sind daraus angesichts überall steigender Preise inzwischen still und heimlich 1.000 Euro geworden? Oder reichen 500 Euro auch heute noch als Einstiegspreis ins sportliche Rennradvergnügen? TOUR hat exemplarisch drei Rennräder zu 499 Euro, 799 Euro und 999 Euro getestet und klärt, wieviel Rad man fürs Geld bekommt.

KURZ & KNAPP

Unter der 1.000-Euro-Marke spürt man jeden eingesparten Euro vor allem bei der Ausstattung – deutlich stärker als bei Preissprüngen in höheren Kategorien. Glänzt am teuersten Testrad von Cube fast ausschließlich die für die Preisklasse hochwertige und langlebige 105er-Gruppe von Shimano, reicht es beim halb so teuren Rad von Bocas nicht mal zur kompletten Einsteiger-Gruppe Sora von Shimano – und billige Fremdteile wie in diesem Fall die Bremsen schlagen gleich auf den Gesamteindruck durch. Wer das nicht möchte, muss in der Preisklasse des Jan Ullrich „Vuelta“ einsteigen: hier gibt’s bereits Campagnolos komplette Einsteiger-Gruppe Xenon. Insgesamt sind alle drei Räder ordentlich gemacht, bieten fahrstabile Rahmen und im Neuzustand problemlos funktionierenden Komponenten. Dass sie zwischen zehn und elf Kilo wiegen, muss man bei diesen Preisen hinnehmen, dafür helfen Dreifach-Kettenblätter über die Berge. Zum Schnuppern am Rennrad-Sport genügen 499 Euro; für 300 Euro mehr erhält man einen schöner verarbeiteten Rahmen und deutlich bessere Bremsen. Wer langfristig Spaß haben will und gleich viele tausend Trainingskilometer im Visier hat, für den ist das 999 Euro teure „Peloton“ von Cube eine gute Wahl.

Die Räder in diesem Test:
Bocas Roubaix (499 Euro), Cube Peloton (999 Euro), Jan Ullrich Vuelta (799 Euro)

redakteur1 am 21.07.2004