Greg is back Greg is back
Rennräder

Einzeltest: Renner Spine von Greg LeMond

Thomas Musch am 13.12.2003

Einzeltest: Greg LeMond ist wieder da: Nicht der Tour-Sieger selbst, sondern die nach ihm benannten Rennräder. Nach sechs Jahren Pause reaktiviert der Mutterkonzern Trek die Marke und präsentiert gleichzeitig ein neues technisches Konzept.

Greg LeMond war einer der ganz Großen des Radsports; der Amerikaner aus Lakewood gewann dreimal die Tour de France (1986, 1989, 1990) und wurde zweimal Weltmeister (1983 und 1989). Außerdem modernisierte er, unbelastet von europäischer Tradition, den Radsport in grundlegenden Bereichen: Er war der erste Profi, der seine gesamte Saisonvorbereitung auf die Tour de France ausrichtete und ihr alle anderen Rennen unterordnete; er benutzte als erster Radrennfahrer einen Liegelenker und gewann mit dessen Hilfe die Tour ‘98 im abschließenden Zeitfahren. Und er war der erste Profi, der mehr als eine Million Mark Gage pro Jahr einstrich.

Rund 20 Jahre liegt die große Zeit von Greg LeMond zurück. Entsprechend älter geworden sind jene Fans und Hobbysportler, die den stets freundlichen Amerikaner noch live erlebten – und wahrscheinlich ein bisschen anspruchsvoller, ein wenig komfortbewusster und vielleicht auch etwas großzügiger, wenn’s ums Hobby geht. Insofern scheint es folgerichtig, dass der Trek-Konzern, der die Markenrechte seit 1996 besitzt, zur Wiedereinführung der LeMond-Renner auf dem deutschen Markt das Konzept auf eben jene Zielgruppe ausrichtet: Klangvoller Name, edle Optik, liebevolles Finish und eine komfortable Sitzposition sprechen Sportler an, die was Feines und Gediegenes suchen.

Lesen Sie den Praxis-Test im kostenlosen PDF-Download.

Thomas Musch am 13.12.2003