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Rennräder

Crossräder

Manuel Jekel am 12.12.2003

Anfang der 90er Jahre schien Cross eine sterbende Sportart zu sein. Doch seit einigen Jahren wächst das Interesse am Cross-Sport und an Querfeldein-Rennrädern wieder. TOUR hat vier Crossräder ins Gelände geschickt. (TOUR 11/2003)

Die Talente des Crossrades liegen vor allem in leichtem bis mittelschwerem Gelände. Unbefestigte Feld- und Waldwege, für schmale Rennrad-Pneus tabu, lassen sich auf 35 Millimeter breiten Stollenreifen mit erstaunlichem Speed bewältigen. Wer sich darauf einlässt, stellt rasch fest, dass sogar kurze Steilabfahrten und Hindernisse wie Äste und kleinere Baumstämme keine unüberwindbaren Hürden sind. Nebenbei lässt sich trainieren, was Rennradlern auch auf der Straße zugute kommt: Athletik, Fahrtechnik und Reaktionsvermögen. Und wenn es einmal gar nicht weiter geht, weil das Geläuf zu tief ist oder die persönliche Hemmschwelle vor einer schwierigen Stelle zu hoch, wird das Rad geschultert und das Hindernis im Laufschritt bezwungen. Auf diese Art schult Cross den ganzen Körper und ergänzt sinnvoll das motorisch vergleichsweise anspruchslose Training auf der Straße.

Gründe genug für TOUR, vier aktuelle Stollenrenner genauer anzuschauen. Zum Test gebeten wurden Alan, Empella und Ridley, drei Anbieter mit klangvollen Namen in der Cross-Szene. Ein Rad von Stevens komplettiert das Testfeld.

Manuel Jekel am 12.12.2003