Baukastenräder Baukastenräder
Rennräder

Baukastenräder

Manuel Jekel am 09.09.2004

Mischen Sie doch, was Sie wollen: Baukasten-Systeme versprechen individuell aufgebaute Renner zum maßvollen Preis. (TOUR 9/2004)

Auf den ersten Blick ist alles ganz einfach. Ein Rahmen, zwei Räder, Lenker, Sattel, ein paar mechanische Komponenten und einige Kleinteile – fertig ist ein Rennrad. Da sollte es doch nicht so schwer sein, das passende Gefährt zu finden. Denkste! In Wahrheit ist der Rennradkauf eine komplexe Angelegenheit. Klar: Sie können Glück haben und beim nächsten Händler ein passendes Serienrad finden, auf dem Sie gleich zur ersten Trainingsrunde starten können. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass das erstbeste Rad kein Volltreffer ist. Woher sollte der Hersteller auch wissen, dass Sie einen 42 Zentimeter breiten Lenker brauchen und keinen 46 Zentimeter breiten? Und dass Sie sich ganz bestimmte Systemlaufräder wünschen und einen speziellen Sattel?

Zum Test der Baukästenräder hat TOUR acht Anbieter eingeladen. Die bestellten Räder kosten zwischen 1.400 und 2.000 Euro. Da die Ausstattungen stark variieren und nicht direkt vergleichbar sind, haben wir auf die übliche Komplettrad-Bewertung verzichtet. Dafür wurden Angaben über die Breite des Angebots recherchiert, die Variationsmöglichkeiten, die Internet-Auftritte und die Dichte des Händlernetzes.

Diese Räder finden Sie im Test:
Chaka Hina (1399 Euro), Faggin Veneto (1799 Euro), Hai Speed (1634 Euro), Maxx Speedmaxx (1939 Euro), Müsing Onroad Lite (1730 Euro), Simplon Exos 105 (1499 Euro), Steppenwolf Prisma RC (1765 Euro), Stevens Izoard (1349 Euro)

Manuel Jekel am 09.09.2004