Test 2017: Tiagra Rennräder zwischen 999 und 1349 Euro Test 2017: Tiagra Rennräder zwischen 999 und 1349 Euro

6 Tiagra-Rennräder unter 1.400 Euro im Test

Gut und günstig: 6 Tiagra-Renner im Vergleich

Manuel Jekel, Jens Klötzer am 30.05.2017

Die jüngste Tiagra-Gruppe von Shimano ist zum Geheimtipp gereift. ­Wie sich die damit ausgestatteten Räder fahren, verrät unser Test von sechs Tiagra-Rennern zwischen 999 und 1.349 Euro

Fahrrad-Profis sind sichtlich angetan von Shimanos preisgünstiger Komponentengruppe: "Technisch bewegt sich die Tiagra auf dem Level der alten 105, optisch fast schon auf dem Niveau einer Ultegra", urteilt Frank Greifzu, Marketingleiter des bayerischen Herstellers Cube.

Unter den Begriff "Komponentengruppe" fasst man üblicherweise die technisch und optisch aufeinander abgestimmten Bremsen, Schaltung, Griffe, Kurbeln und Kettenblätter. Seit ihrer jüngsten Generalüberholung 2015 hat die unterhalb der Gruppen Ultegra und 105 angesiedelte Tiagra einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Die Schaltzüge verlaufen nun elegant unter dem Lenkerband statt wie vormals vor dem Lenker. Die Griffgummis liegen genauso gut in den Händen wie bei Ultegra & Co.; die Kurbel greift das moderne Vierarm-Design der teureren Shimano-Gruppen auf. Und die Oberflächen glänzen heute in edlem Meteorgrau – statt wie früher in Silber.

Auch technisch und funktional ist die aktuelle Tiagra weit von ihrer Vorgängerin entfernt. Vor allem bei der Schaltleistung ist der Unterschied zu Ultegra und 105 kaum noch wahrnehmbar. Die Bedienkräfte für den ­vorderen Umwerfer sind durch einen längeren Hebelarm auf ein nie gekanntes Niveau gesunken; die Kette flutscht derart mühelos vom kleinen aufs große Kettenblatt und ­wieder zurück, dass selbst Fahrer einer ­zehn Jahre alten Version der Top-Gruppe Dura-­Ace neidisch werden könnten. Die Felgenbremsen ver­fügen jetzt über reibungsmindernde Kugellager zwischen den Bremsarmen. Vor allem aus der meistgefahrenen ­Position, mit den Händen auf den Griffhöckern, sind die Bedienkräfte deutlich niedriger. Zudem bietet ­Shimano seit dem Sommer 2016 eine hydraulische Scheibenbremse samt mechanisch-hydraulischem Schalt­brems­hebel, die zwar nicht namentlich der Tiagra zugeordnet ist, aber technisch und optisch auf die Gruppe abgestimmt.

Den gesamten Testbericht mit diesen Tiagra-Rennern finden Sie unten im Download-Bereich als PDF:

  • Cannondale CAAD Optimo Tiagra
  • Cube Attain Race Disc
  • Felt VR 40 (TOUR-Tipp: Testsieger)
  • Fuji Roubaix 1.5
  • Giant Contend SL2 Disc
  • Haibike Seet Race 2.0

Fotostrecke: Test 2017: Tiagra Rennräder zwischen 999 und 1349 Euro

TOUR Titel 2/2017

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Manuel Jekel, Jens Klötzer am 30.05.2017
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