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UCI Rad-WM 2018

Rad-Weltmeisterschaften 2018 in Tirol

Paul Schuler / PM Veranstalter am 02.02.2016

Wie der Weltradsportverband UCI gestern bekannt gab, finden die Straßenrad-Weltmeisterschaften 2018 im österreichischen Tirol statt. Nach Villach/Faaker See 1987 und Salzburg 2006 werden die Wettbewerbe der Straßen-WM zum dritten Mal auf österreichischem Boden ausgetragen.

Im September 2018 werden im Landesgebiet Tirol an acht Tagen insgesamt zwölf Rennen um die begehrten Regenbogentrikots ausgetragen. Neben den Straßenrennen und Einzelzeitfahren für Juniorinnen, Junioren, U23, Elite-Damen und Elite-Herren werden auch Wettkämpfe im Mannschaftszeitfahren der Frauen- und Herrenklasse ausgetragen.

Wie die UCI bekannt gab, werden zwischen 400.000 und 500.000 Zuschauer zu den Wettbewerben erwartet. Der Veranstalter beziffert die Gesamtkosten der Durchführung auf rund zwölf Millionen Euro. Jeweils drei Millionen kommen von Bund und Land, je eine Million steuern die Tirol Werbung und der Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer bei. Die Landeshauptstadt und Sportstadt Innsbruck leistet einen Beitrag in Höhe von 680.000 Euro. Beiträge werden je nach Streckenführung auch von den weiteren beteiligten Regionen kommen. Der Restbetrag soll über Sponsoren und Vermarktungsrechte eingenommen werden.

Für Otto Flum, Präsident des Österreichischen Radsportverbandes, bedeutet die Rad-WM in Tirol 2018 eine sehr gute Präsentationsmöglichkeit für die jungen österreichischen Profis, die in zwei Jahren ihre beste Zeit haben werden: "Mit Marco Haller, Riccardo Zoidl, Matthias Brändle, Stefan Denifl, Patrick Konrad, Georg Preidler bis hin zu Gregor Mühlberger, Felix Grosschartner, Lukas Pöstlberger und Michael Gogl haben wir viele ambitionierte Radprofis, die bei internationalen Spitzenmannschaften im Einsatz sind. Wir wollen ihnen allen und den heimischen Teams mit der Rad-WM eine gute Bühne bieten."

"Wir werden im Sportland Tirol eine der schwersten Weltmeisterschaften der Geschichte erleben. Profis, die bei der Tour de France, dem Giro oder der Vuelta um den Sieg fahren, werden auch bei uns um das WM-Trikot kämpfen. Wir planen beim Elite-Rennen einen Kurs mit rund 5.000 Höhenmetern; das gab es noch nie bei einer WM! Nach Jahren von flachen WM-Strecken kommt ein anspruchsvoller Kurs neben den Radstars Chris Froome, Vincenzo Nibali, Nairo Quintana & Co. auch unseren österreichischen Kletterern zugute", beschreibt der zweifache Ö-Tour-Sieger und Ex-Profi Thomas Rohregger, der in den vergangenen Monaten intensiv in die Gespräche mit der UCI eingebunden war, die Streckenplanung.

Weitere Informationen: www.radsportverband.at

Paul Schuler / PM Veranstalter am 02.02.2016
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