Sattelstützen Sattelstützen
Sattelstützen

Sattelstützen

Dirk Zedler am 07.07.2005

Sattelstützen führen am Rennrad ein weitgehend unbeachtetes Dasein – sie brechen, und das passiert häufiger, als Rennradlern lieb sein dürfte. TOUR klärt, warum das so ist und was man dagegen tun kann. Im Test: 18 aktuelle Sattelstützen (TOUR 3/2005)

Eigentlich scheint die Aufgabe einer Sattelstütze ganz einfach zu sein: Sie verbindet den Rahmen mit dem Sattel und erlaubt dem Radler – sofern man sie in Länge und Winkel gut verstellen kann –, seine individuelle Sitzposition auf dem Rad zu finden. Man sollte meinen, dass diese Aufgabe relativ einfach zu bewältigen ist – doch immer wieder brechen Sattelstützen, was häufig zu schweren Verletzungen führt. Untersucht man diese Brüche, kann man die Schäden grob in zwei Kategorien unterteilen. In der einen Kategorie geht es völlig uneinheitlich zu: Weder Material noch Gewicht, Preis oder Bauprinzip der Sattelklemmung strukturieren die Schadensbilder; Stützen reißen direkt am Austritt aus dem Rahmen oder mitten auf freier Rohrlänge ab, Klemmköpfe oder die Schalen des Haltemechanismus brechen. Konstruktive Mängel können ebenso die Ursache sein wie fehlerhafte Montage. Die andere Kategorie präsentiert sich hingegen sehr übersichtlich: In ihr befindet sich die klassische Patentsattelstütze. Deren Sattelklemmung besorgt eine einzelne Schraube – und die bricht. Sie führt als Unfallursache mit deutlichem Abstand.

Diese Modelle finden Sie im Test:
Bontrager Race X Lite, Campagnolo Record, Deda Black Stick, Easton EC 70 und EC 90, FSA SL 280 und K-Force Lite, ITM K-Sword, Oval R 700, Pro XLT, Procraft Classic, Profile 02, Ritchey WCS Carbon und Pro, Selcof Team, Shimano Ultegra, Thomson Elite, Use Alien Carbon
 

Dirk Zedler am 07.07.2005