Sattelstützen

Langzeittest: Sattelstütze mit Rändelschraube

Kuehn am 20.02.2008

Eigentlich ist die Klemmung durch zwei Schrauben eine sichere Sache. Frust bereitet jedoch die Rändelschraube, die schwer zugänglich unterm Sattel sitzt.

Testdauer: mehrere Exemplare in Testrädern verschiedener Hersteller

MINUS: sitzt nach ein paar Regenfahrten fest, die Sattelverstellung wird dadurch umständlich

Der gezeigte Sattelstützentyp ist bei vielen Rennrad-Marken verbreitet und wird von den Herstellern gerne in der Erstausstattung ihrer Räder montiert. Eigentlich ist die Klemmung durch zwei Schrauben eine sichere Sache. Frust bereitet jedoch die Rändelschraube, die schwer zugänglich unterm Sattel sitzt und dazu dient, die Sattelneigung einzustellen. Spätestens nach einigen Regenfahrten sitzt die Schraube so fest, dass sie von Hand nicht mehr zu drehen ist. Einstellen lässt sich der Sattel dann nur noch, indem man die hintere Schraube komplett löst, den Sattel entfernt und die vordere Schraube mit einem Inbus- oder Maulschlüssel bis zur vermuteten richtigen Tiefe raus oder rein dreht. Schraubt man den Sattel dann wieder fest, stellt man fast jedes Mal fest, dass die Sattelneigung noch nicht stimmt – und das Spiel beginnt von vorne.

Unsere Meinung: Es gibt so viele bessere Klemmsysteme, dass für diese unpraktische Variante gar nichts spricht.

(Foto: Daniel Simon)

Kuehn am 20.02.2008