Sattel Selle Italia Flite Sattel Selle Italia Flite
Sattel

Einzeltest: Sattel Flite von Selle Italia

Matthias Borchers am 28.12.2012

Flacher, hinten breiter und geradliniger als das Vorgängermodell fällt die dritte Flite-Generation aus. Im Praxistest war der Sattel nicht unbequem, wobei der Eindruck vor allem aus der nachgiebigen Decke und dem elastischen Gestell aus Titan-Rohr resultieren dürfte, für die der Flite bekannt ist.

Die Polsterung ist eher sparsam. Den Sattel gibt es für herkömmliche und Monolink-Sattelstützen jeweils mit und ohne Loch in der Sitzfläche. Zeitgleich mit der Neuauflage des Klassikers führt Selle Italia IDmatch ein, ein neues System, das in mehreren Schritten zum richtigen Sattel führen soll: Geschulte Händler ermitteln den Abstand der
sogenannten großen Rollhügel, also der seitlichen Vorsprünge an den Oberschenkelknochen, dazu den Oberschenkelumfang sowie die Drehfähigkeit des Beckens. Über den Abgleich mit allgemeinen Parametern wie Größe, Gewicht, Geschlecht und Fahrradtyp wird der Kunde einer von sechs Sattelkategorien zugeordnet, in die der italienische Her steller seine Sättel eingeteilt hat. Der Kunde kann dann in jeder Kategorie unter mehreren Sattelmodellen wählen.

PLUS hoher Komfort durch nachgiebige Satteldecke
MINUS keine

Bezug/Info www.selleitalia.com
Preis 120 Euro
Gewicht 220 Gramm

Matthias Borchers am 28.12.2012