Test 2017: Ventil für Tubeless-Reifen Test 2017: Ventil für Tubeless-Reifen

Test 2017: Ventil für Tubeless-Reifen

Tubeless-Reifen am Rennrad: miKit Spezialventil im Test

Matthias Borchers am 01.08.2017

Die Milch macht's: Das milKit-Ventil aus der Schweiz soll das Einfüllen der Milchmenge bei Tubeless-Reifen vereinfachen.

Trotz gewisser Vorteile – im besten Fall weniger Rollwiderstand, besserer ­Pannenschutz und mehr Dämpfung – setzen sich Tubeless-Reifen bei Rennradlern nur langsam durch. Das liegt auch und vor allem an der umständlichen Handhabung. Das Füllen mit Dichtmilch und das erstmalige Aufpumpen sind deutlich komplizierter als die gewohnte Montage von Schlauch und Reifen. Das milKit-Ventil aus der Schweiz schafft Abhilfe. Es verfügt am Felgen­boden über eine Membran, durch die mittels einer Spritze eine exakt bemessene Menge Dichtmilch in den Reifen injiziert wird. Zudem lässt sich mit der Spritze kontrollieren, wie viel Milch noch im Reifen ist. Die Membran verhindert auch, dass beim ersten Druckaufbau mit Kompressor und herausgeschraubtem Ventilkopf die Luft sofort wieder entweicht – der größte Vorteil des Systems. Die clevere Idee lässt sich der Hersteller teuer bezahlen. Das Set mit Nachfüllspritze und zwei Ventilen kostet 55,95 Euro, ohne Spritze sind für zwei Ventile 29,95 Euro fällig. Lieferbar in 35, 55 und 75 Millimeter Länge.

PLUS   Einfüllen und Kontrolle der Milchmenge deutlich einfacher, kein Entweichen von Luft bei ausgeschraubtem Ventilkopf, kein Verkleben des Ventils
MINUS   teuer

Info  www.milkit.bike

TOUR Titel 6/2017

Diesen und weitere Artikel finden Sie in TOUR 6/2017: Heft bestellen->  TOUR IOS-App->   TOUR Android-App->

Matthias Borchers am 01.08.2017
Kommentare zum Artikel