Reifen

Langzeittest: Continental Reifen

holmgrein am 24.01.2008

Continental Grand Prix 4000 SR: Der neue Schlauchreifen unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch die nahtlose Vulkanisierung. (TOUR 10/2007)

Testdauer: mehrere Exemplare, je 2.000 bis 4.500 km

PLUS: haftet sehr gut, läuft leicht und rund, ist pannensicher, leicht zu montieren und verschleißfest

Contis Neuer für Schlauchreifenfelgen unterscheidet sich von seinen Vorgängern: Der Reifen ist nahtlos vulkanisiert, das Felgenband sitzt ungewöhnlich glatt. Das Aufkleben gelingt problemlos. Er lässt sich leicht ausrichten und kreiselt schnell rund. Bei den ersten Testexemplaren war die Lauffläche in der Reifenmitte leicht asymmetrisch, was beim Fahren nur etwas merkwürdig aussah – das Fahrverhalten war von Anfang an tadellos, spätere Testreifen waren es auch optisch. Die Reifen waren auf Tausenden von Kilometern treue Begleiter. Die einzige Panne verursachte ein kantiger Stein, der die Seitenwand aufschlitzte. Die Lauffläche selbst wurde bei keinem der Testreifen von Glassplittern oder Dornen durchdrungen, auch gab’s keine Durchschläge. Der Verschleiß der “Black Chili”-Gummimischung blieb trotz hervorragender Hafteigenschaften und leichtem Lauf gering. Mehr als 4.000 Kilometer am Hinterrad – mit mehreren Exemplaren geschafft – sind OK. Der Butyl-Schlauch hält erfreulich dicht, alle vier Tage Druck kontrollieren reicht. Mit diesen aus gezeichneten Allround-Eigenschaften ist der “GP 4000 SR” ein empfehlenswerter Wettkampf- und Trainings-Reifen.

Fazit: Die Praxiserfahrungen bestätigen das Testergebnis aus TOUR 9/07. Beim “GP 4000 SR” muss man trotz des geringen Gewichts von 245 Gramm keine Kompromisse bei Pannensicherheit und Haltbarkeit eingehen.

Bezug/Info: Continental, www.conti-fahrradreifen.de; Telefon 05631/581179

Größe: 22–630 mm

Preis: 72,90 Euro

Foto: Daniel Simon 

holmgrein am 24.01.2008