SKS Spritzschutz SKS Spritzschutz
Reifen

Einzeltest: SKS Spritzschutz

Matthias Borchers am 24.06.2012

Gelegenheiten, die Langversion der bekannten Raceblade-Spritzschützer unter Realbedingungen zu testen, bot das Frühjahr bisher reichlich. Fazit nach mehreren ausgiebigen Regenfahrten: Viele gute Details, aber auch einige Punkte, die sich noch optimieren lassen.

Man muss es SKS hoch anrechnen, auch die sozialen Aspekte des Fahrens im Regen bedacht zu haben. Weil die Raceblade Long weit unterhalb der Naben enden, bleibt nicht nur der eigene Hintern, sondern auch der Mitfahrer im Windschatten von hochspritzender Gischt verschont. Gut gelöst ist auch das Befestigungssystem. Um mehr Platz für die Reifen zu lassen, sind beide Schützer jeweils an den Bremsen geteilt. Vor der Erstmontage müssen an Bremsachsen und Schnellspannern kleine Metall-Laschen angebracht werden, die am Rad bleiben. Auf diese Laschen werden Schützer und Streben aufgesteckt und mit Schnellverschlüssen arretiert. Weil die Streben längenverstellbar sind, lässt sich der Abstand zum Reifen sehr knapp einstellen. Zudem passt das System an 90 Prozent aller Rahmen. Nur bei sehr knappem Abstand zwischen Bremsen und Reifen kann es Probleme geben. Kleiner Schönheitsfehler: Die Befestigungslasche für das kurze Teil des vorderen Schützers vibrierte während der Fahrt so stark, dass wir sie unnatürlich weit nach oben biegen mussten, da sonst der Schützer immer wieder auf den Reifen geschlagen hätte.

PLUS Spritzwasserschutz; universell und leicht montierbar
MINUS maximal für 23 Millimeter Reifenbreite; Reifenkontakt durch Vibrationen möglich; Spritzlappen löste sich unbemerkt

Preis 45 Euro
Bezug/Info www.sks-germany.com

Matthias Borchers am 24.06.2012