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Breite Reifen im Vergleichstest

Robert Kühnen am 22.01.2014

Breite Gummis sind in. Zunehmend rollen Rennräder auf 25 Millimeter breiten Reifen aus den Läden. Mode oder technischer Fortschritt? Unser Test checkt die Fakten. Im Vergleich: elf Reifen von 23 bis 28 Millimeter.

Früher war die Sache einfach. Schnelle Rennräder hatten schmale Reifen. Sehr schmale. 18, höchstens 20 Millimeter galten als ideal. Reingepumpt wurde, was Arme und Standpumpe hergaben. Hart war gut. Denn die schmalen Reifen halten auf normalen Straßen nur prall gefüllt sicher die Luft. Andernfalls drohen an Schlaglöchern und Schachtdeckeln Durchschläge, bei denen der Schlauch zwischen Felgenhorn und Mantel gequetscht wird und aufplatzt.

Mit den heute üblichen 23 Millimeter breiten Reifen ist die Durchschlagsgefahr gering, wenn ein vernünftiger, ans Fahrergewicht angepasster Luftdruck gewählt wird. Der Komforteindruck ist dabei deutlich besser als mit knallhart gepumpten 20-Millimeter-Reifen. Dennoch ist ein Trend hin zu noch voluminöseren Rennreifen zu verspüren. Nicht als exotische Lösung für die Rüttelstrecken in Belgien, sondern als Normalbereifung. Vereinzelt werden in Komfortrennern auch schon 28 Millimeter breite Pneus gesichtet. Aber ist das sinnvoll? Um dem Einfluss der Reifenbreite auf die Spur zu kommen, haben wir von den marktbestimmenden Herstellern Continental und Schwalbe jeweils die Abstufungen 23, 25 und 28 Millimeter des gleichen Modells zum Test geladen und diesen sechs Breitreifen anderer Hersteller gegenübergestellt. 

Die Testergebnisse dieser breiten Reifen finden Sie unten als PDF-Download:

• Challenge Parigi Roubaix 27
• Continental Grand Prix 4000 S II 23
• Continental Grand Prix 4000 S II 25
• Continental Grand Prix 4000 S II 28
• Mavic Yksion Grip Link/Power Link
• Michelin Pro 4 Comp Limited
• Schwalbe One 23
• Schwalbe One 25
• Schwalbe One 28
• Specialized S-Works 26
• Vredestein Fortezza Tri Comp Slick

Robert Kühnen am 22.01.2014